de
de v
Phone
Cart0 Tickets
Gesamt: 0
Account
Calendar
Search
Menu
X

Werther

VenueNationaltheater München
CalendarSa. 15 Mai 2027 - Di. 29 Juni 2027
Inhalt / Details

Handlung

 

Erster Akt

Juli: Im Hause des Amtmanns wird ein Weihnachtslied gespielt („Noël, Jésus vient de naître“). Er erzählt den auch anwesenden Freunden Schmidt und Johann von seiner ältesten Tochter, die die Mutterrolle für ihre jüngeren Geschwister angenommen hat, nachdem die Mutter gestorben ist. Werther soll sie zum Ball begleiten, da ihr Verlobter Albert abwesend ist. Werther verlässt beglückt mit Charlotte das Haus, während kurz darauf Albert doch schon zurückkehrt und von Sophie empfangen wird („Tout le monde est joyeux, le bonheur est dans l’air“). Er verlässt das Haus mit dem Hinweis, am nächsten Tag wiederzukommen. Später begleitet Werther Charlotte nach Hause („Il faut nous séparer“) und gesteht ihr seine Liebe („Rêve ! Extase ! Bonheur !“), wird aber vom Amtmann unterbrochen. Werther erfährt, dass Charlotte der Mutter geschworen hat, ihren Verlobten Albert zu heiraten.

 

Zweiter Akt

September: Charlotte und Albert sind nun verheiratet. Albert ahnt Werthers Kummer und versucht, mit ihm zu sprechen. Es steht wieder ein Ball an, den Sophie mit Werther eröffnen will. Dieser hat jedoch nur Augen für Charlotte und kann seine Eifersucht nicht verbergen. Charlotte rät ihm schließlich, sich bis Weihnachten von ihr fernzuhalten. Werther kämpft mit sich selbst und weiß, dass er Charlotte niemals vergessen könnte. Schon denkt er an den Tod als mögliche Lösung („Lorsque l’enfant revient d’un voyage“). Schließlich flieht er wie ein Wahnsinniger, bevor die feiernde Gesellschaft erscheint. Albert, Charlotte und Sophie sehen ihm nach. Albert weiß nun, dass Werther seine Frau liebt.

 

Dritter Akt

Dezember: Werther hat Charlotte einige Briefe geschrieben, in denen er seine Liebe beteuert. Diese gesteht sich nun ein, dass auch sie Werther liebt. Sie versucht, sich im Gebet zu festigen, schließlich tritt jedoch Werther ein, der, von ihrer Distanz verzweifelt, ein Gedicht Ossians („Pourquoi me réveiller“) singt und sich ihr zu Füßen wirft. Charlotte flieht und schließt sich ein. Als sie schwört, Werther niemals wiederzusehen, sieht dieser nur noch den Tod als Ausweg. Als er Albert brieflich um die Überlassung seiner Pistolen für eine Reise bittet, sperrt dieser sich nicht: Charlotte schickt Werther die Waffen durch einen Diener.

 

Vierter Akt

Erstes Bild. Heiligabend

Charlotte ahnt Werthers Selbstmordabsichten und eilt in der Weihnachtsnacht durch das verschneite Wetzlar in der verzweifelten Absicht, ihn daran zu hindern. Ein Schneesturm zieht auf.

 

Zweites Bild. Werthers Arbeitszimmer

Charlotte findet Werther sterbend auf dem Boden. Er hindert sie daran, Hilfe zu holen („Qui parle ?“). Sie gesteht ihm ihre Liebe („Et Werther moi je t’aime !“) und küsst ihn schließlich. Werther stirbt in ihren Armen („Non … Charlotte … je meurs“). In der Ferne hört man die Kinder Weihnachtslieder singen.

Premiere am 15. Mai 2027

Komponist: Jules Massenet. Libretto von Édouard Blau, Paul Milliet und Georges Hartmann, basierend auf dem Briefroman Die Leiden des jungen Werther von Johann Wolfgang Goethe.

Drame lyrique in vier Akten (1892)

Empfohlen ab 12 Jahren.

In französischer Sprache mit Übertiteln in Deutsch und Englisch. Neuproduktion.

Einführungen (auf Deutsch) finden eine Stunde vor Beginn jeder Vorstellung (außer der Premiere) im Capriccio-Saal statt. Begrenzte Sitzplatzkapazität, Dauer ca. 20 Minuten.

Besetzung

Besetzung

Dirigentin: Karina Canellakis

Inszenierung und Videokonzept: Marie-Ève Signeyrole

Bühnenbild: Fabien Teigné

Kostümbild: Yashi

Licht: Sascha Zauner

Video: Céline Baril

Dramaturgie: Louis Geisler, Saskia Kruse

Werther: Jonathan Tetelman

Albert: Andrzej Filończyk (2027: 15., 18., 22., 26., 29. Mai), Joshua Hopkins (2027: 29. Juni)

Der Amtmann: Martin Snell

Schmidt: Kevin Conners

Johann: Bálint Szabó

Brühlmann: Shawn Roth

Charlotte: Marina Viotti (2027: 15., 18., 22., 26., 29. Mai), Aigul Akhmetshina (2027: 29. Juni)

Sophie: Julie Roset

Käthchen: Lucy Altus

Bayerisches Staatsorchester

Kinderchor der Bayerischen Staatsoper

Veranstaltungsort
Nationaltheater München

Am Anfang der Geschichte der Münchner Oper steht der höfische Prunk des jungen italienischen "dramma per musica", jener neuen, zunächst elitären, später aber - in Venedig - schnell volkstümlich werdenden Form musikalischen Theaters. Der Kurfürst Ferdinand Maria errichtete im Herkulessaal der Residenz ein Saaltheater, in dem vor der Hofgesellschaft die ersten italienischen Operndarstellungen inszeniert wurden. Gleichzeitig baute er nach einem Plan seines Vaters Maximilian I. das erste freistehende Opernhaus Deutschlands, indem er das alte Kornhaus, den sogenannten "Haberkasten" am Salvatorplatz, zu einem Barocktheater umgestaltete. Die höfische Ausstattungsoper bediente sich dabei meist mythologischer Stoffe und allegorischer Figuren zur Huldigung an den Fürstenhof. Oft trat die technische Ausstattung mit Flugmaschinen, Seeschlachten und Triumphzügen in Wettstreit mit der Musik.



Unter der Regierung des Kurfürsten Max II. Emanuel in den Jahren 1679 bis 1726 setzte die italienische Oper ihren Siegeszug in München fort. Sein Nachfolger Max III. Joseph ließ dann auch von Francois Cuvilliés das "teatro nuovo pressa la residenza", das Residenztheater erbauen - auch heute noch als "Cuvilliés-Theater" Opernbesuchern aus aller Welt ein Begriff. Aus dem "dramma per musica" war inzwischen die "opera seria" mit dem Kult der Arie, des Belcanto, der Primadonnen und Kastraten geworden. Allmählich entwickelten sich aber überall aus der Bürgerschicht volkstümliche Opern und Singspiele. Die Stoffe der Mythologie und der Fürstenhuldigung wichen lebensnäheren Bezügen aus dem bürgerlichen Bereich. Neue entscheidende Anstöße kamen dabei etwa aus der revolutionären französischen "opéra comique" oder dem Wiener und Leipziger Singspiel.


Aus einer Mischung verschiedenster Stilelemente besteht die "opera buffa", die Mozart mit 19 Jahren noch unter der Regentschaft von Max III. Joseph als seine erste Münchner Auftragsoper mit dem Titel La finta giardiniera komponiert hatte. Sechs Jahre später schrieb er im Auftrag des Kurfürsten Karl Theodor seine "opera seria", den Idomeneo zu Ende, ein Werk das - am 29. Januar 1781 im Residenztheater uraufgeführt - für den 25-jährigen Mozart einen entscheidenden Durchbruch bedeutete.

 

Das Nationaltheater am Max-Joseph-Platz in München ist der Spielort der Bayerischen Staatsoper und des Bayerischen Staatsballetts.

 

Das Nationaltheater können Sie sowohl mit dem Auto als auch mit den öffentlichen Verkehrsmitteln des MVV sehr gut erreichen. 

 

Mit dem MVV

S-Bahn: S 1 - 8 Marienplatz
U-Bahn: U 3, 6 Marienplatz, U 3 - 6 Odeonsplatz
Bus: 52, 131 Marienplatz, 100 Odeonsplatz
Straßenbahn: 19 Nationaltheater 


Mit dem Auto 

Anfahrt über den Altstadt-Ring in die Maximilianstraße. 

Parkgarage Max-Joseph-Platz: geöffnet Montag bis Sonntag 6.00 Uhr morgens - 2.00 Uhr nachts

Von 18 Uhr bis 8 Uhr können Sie die Nachtpauschale von € 10,- in Anspruch nehmen.

Unterkunft

Jetzt kaufen

Geschenkgutscheine

Schenken Sie jemandem eine unvergessliche Nacht in der Oper.
Wählen Sie einen Geschenkgutschein und lassen Sie die Person die Vorstellung auswählen, die sie liebt – Musik, Drama und Kunst von Weltklasse in einem eleganten Erlebnis.
Offizielle Tickets für Europas berühmteste Opernhäuser, klassische Konzerte usw.
Instagram
Payment
Google Play
App Store
© 2026 RM Europa Ticket GmbH
Whatsapp