Schwarzlichttheater

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Das Schwarzlichttheater basiert auf dem optischen Spiel des sog. schwarzen Kabinetts. Ein schwarz gekleideter Schauspieler ist gegen den schwarzen Bühnenhintergrund für die Zuschauer nicht sichtbar. Die von ihm genutzten Gegenstände und Requisiten bewegen sich somit wie von alleine. Kommuniziert wird mit dem Publikum nur mittels Musik, Ausdruckstanz und spezifischer technischer Tricks, ohne Verwendung des gesprochenen Wortes.

 

Ta Fantastika bietet eine einmalige künstlerische Symbiose aus technischen und theatralischen Elementen.  

 

Der Grundtrick des Schwarzlichttheaters kommt aus dem Alten China, wo sich die dortigen Kaiser so bespaßen ließen. Im 18. Jhd. wandte man ihn im japanischen Figurentheater Bunraku an. George MELIÉS drehte Ende des 19. Jhd. seine Filme mit dem Schwarzlichttrick. In den 50er Jahren realisierten französische avantgardistische Puppenspieler das Spiel mit einer von einem schwarz gekleideten Schauspieler bewegten Requisite. Vor allem George LAFAYE wird als Vater des Schwarzlichttheaters betrachtet. Nicht zu vergessen, dass auch Theatergrößen wie STANISLAVSKIJ in seiner berühmten Inszenierung des „Blauen Vogels“ diesen Trick nutzten.

 

Seit Anfang der 80er Jahre steckte das Theater TA FANTASTIKA intensiv Arbeit in die schauspielerische Aktion und die dramatische Situation der Schwarzlichttheaterpoesie. Sie fingen an originelle und patentierte technische Tricks anzuwenden, wie das Fliegen der Schauspieler im freien Raum und die Verbindung von großflächigen Projektionen mit Schauspielerleistung und überlebensgroßen Puppen.