Pulsations
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Pulsations – Lucinda Childs | Martha Graham | Sol León, Paul Lightfoot
Ballett
Dauer: 1 Std. 40 Min. mit 1 Pause
Unter dem Titel Pulsationen evoziert dieser Abend sowohl den Rhythmus der Zeit als auch die Schläge des Herzens, ähnlich der repetitiven Musik von Max Richter, die zwei Werke dieses Programms durchzieht: die brandneue Kreation von Lucinda Childs, einer Ikone des Postmodern Dance, für das Ballett der Pariser Oper, 42 Jahre nach Premier orage, sowie Schmetterling (2010) von Sol León und Paul Lightfoot.
In diesem expressiven Werk, das neu ins Repertoire aufgenommen wird, symbolisiert der Schmetterling die Vergänglichkeit der Existenz und den ewigen Prozess der Verwandlung nach einer Eröffnungsszene, in der ein Sohn dem Tod seiner Mutter gegenübersteht.
Ebenso bewegend ist Lamentation (1930), ein emblematisches Solo der Pionierin des modernen Tanzes, Martha Graham. Auf einer Bank sitzend formt die Tänzerin den Raum, eingeschränkt durch einen langen Stoffschlauch, „eine Art, so die Choreografin, die Tragödie anzudeuten, die den Körper heimsucht“.
Programm und Besetzung
Kreation
Lucinda Childs – Choreografie
Max Richter – Musik (1966)
David Debrinay – Licht
Etienne Guiol – Video
Lamentation
Martha Graham – Choreografie
Zoltán Kodály – Musik (1882–1967)
Schmetterling – Neu im Repertoire
Sol León – Choreografie
Paul Lightfoot – Choreografie
Max Richter – Musik (1966)
The Magnetic Fields – Musik
Joke Visser, Hermien Hollander – Kostüme
Tom Bevoort – Licht
Rahi Rezvani – Video
Mit den Étoiles, Ersten Solotänzerinnen, Ersten Solotänzern und dem Corps de Ballet der Oper
Musik vom Band
Ouvertüre
Erster Teil – 35 Min.
Pause – 20 Min.
Zweiter Teil – 45 Min.
Ende
Pariser Oper Palais Garnier
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Die Pariser Oper (offizieller Name: Opéra National de Paris) und ihre Vorgängerinstitute spielen durch stilprägende Uraufführungen eine bedeutende Rolle in der Operngeschichte. Die Institution der Opéra wurde immer als unabhängig von ihren wechselnden Aufführungsorten betrachtet. Vor der Französischen Revolution (seit 1669) hieß sie Académie Royale de musique und war in die Académie Royale eingegliedert.
Die Opéra war am Ende des 17. Jahrhunderts (ähnlich wie die Comédie-Française für das gesprochene Drama) das offizielle Theater des französischen Hofs. Im Unterschied zur Comédie-Française bekam die Opéra keine königlichen Subventionen und musste ihre Kosten zum Teil durch Vermietung ihrer Privilegien decken. Am Ende des 18. Jahrhunderts gesellte sich zu ihr die Opéra-Comique als Institution einer bürgerlichen Gegenkultur zur Opéra. Im 19. Jahrhundert zog sich der Adel von der Oper zurück, und als Gegengewicht zur aufstrebenden Gattung der Opéra comique entwickelte sich die Grand opéra als neue und ebenfalls bürgerliche Stütze der Opéra. Aus den Tanzeinlagen der Opern, die in Frankreich immer sehr wichtig waren, entwickelte sich hier das eigenständige Ballett. – Als „nationale“ Institution besteht die Opéra bis heute.
Die Opéra Garnier, auch Palais Garnier genannt, ist eines der zwei Pariser Opernhäuser, die der staatlichen Institution Opéra National de Paris unterstehen. Die Opéra Garnier wurde 1875 eröffnet und liegt am rechten Seineufer im 9. Bezirk. Ihren Namen verdankt sie ihrem Erbauer Charles Garnier. Seit der Eröffnung der Opéra Bastille im Jahre 1989 wird die Opéra Garnier hauptsächlich für Ballettaufführungen des hauseigenen Ballettensembles Ballet de l'Opéra de Paris genutzt, führt aber nach wie vor auch klassische Opern auf.

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