Le Corsaire

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September 2026 Next
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Le Corsaire – Anna-Marie Holmes | Tamás Solymosi / Adolphe Adam
Klassisch | Klassisches Ballett
Dauer 2 Stunden 30 Minuten einschließlich zwei Pausen

 

Die Handlung dieses Balletts ist inspiriert von The Corsair, einem berühmten Verswerk aus dem Jahr 1814 von Lord Byron, der eine ganze Generation englischer romantischer Dichter prägte. Die spannende Geschichte voller Abenteuer lässt auch viel Raum für Liebe, Verrat, lebensbedrohliche Gefahren, einen Schiffbruch und schließlich die Flucht. Byrons Werk war so erfolgreich, dass es bereits in den 1820er Jahren kurz nach seinem Erscheinen von Ballettmeistern auf die Bühne gebracht wurde. Die Pariser Produktion von 1856 sorgte mit ihrer Darstellung des Schiffbruchs für großes Aufsehen. Die ungewöhnliche Liebesgeschichte zwischen dem Piratenkapitän und dem Sklavenmädchen wurde von Adolphe Adam vertont. Die Choreografie – in der Tradition von Marius Petipa und Konstantin Sergejew – wurde von Anna-Marie Holmes und Tamás Solymosi überarbeitet und speziell für die Tänzer des Ungarischen Nationalballetts eingerichtet.
Partitur Editionen Anna-Marie Holmes Musik bearbeitet arrangiert und neu orchestriert von Kevin Galiè

 

Elterliche Empfehlung Die Aufführung wird für Kinder unter 12 Jahren nicht empfohlen

 

 

Inhalt

 

Prolog
Ein Piratenschiff segelt über das offene Meer in Richtung Türkei. Angeführt von Conrad befindet sich an Bord auch sein Sklave und Freund Birbanto.

 

Erster Akt – Der Basar
Im geschäftigen Treiben eines lauten Marktplatzes verkauft Lankendem seine Sklavinnen. Conrad erblickt plötzlich Medora auf einem Balkon und verliebt sich sofort in sie.
Eine Fanfare kündigt die Ankunft des Gouverneurs Seyd Pascha an. Lankendem zeigt ihm drei junge Frauen, die er verkaufen möchte. Unbeeindruckt weist der Pascha alle drei zurück. Daraufhin präsentiert Lankendem ihm die geheimnisvolle Gulnare. Der Pascha kauft sie sofort. Anschließend zeigt er Medora, die alle mit ihrer Schönheit verzaubert. Der Pascha kann dieser Versuchung nicht widerstehen und kauft auch sie. Conrad befiehlt Ali, Medora zu entführen. Die Piraten überfallen daraufhin das Dorf und bringen sie sowie Lankendem in ihr geheimes Versteck, die Piratenhöhle.

 

Zweiter Akt – Die Piratenhöhle
Endlich vereint zeigt Conrad Medora sein Versteck. Birbanto ruft die Piraten zusammen, um alle geraubten Schätze, die Sklavinnen und Lankendem vorzuführen. Medora, Conrad und Ali tanzen zur Unterhaltung, und Medora bittet – im Namen ihrer Liebe – um die Freilassung der Sklavinnen. Conrad willigt ein, doch Birbanto widerspricht und versucht, die Piraten zu einer Meuterei anzustiften. Conrads Ansehen und Macht verhindern jedoch, dass sich die Piraten dem Plan anschließen.
Birbanto schmiedet daraufhin einen neuen Plan Er besprüht eine Rose mit einem Schlafmittel und zwingt Lankendem, sie Medora zu übergeben. Die ahnungslose junge Frau reicht sie Conrad, der den Duft einatmet und in einen betäubten Schlaf fällt. Die Piraten kehren in die Höhle zurück und versuchen, Medora zu entführen. Im Kampf ergreift sie einen Dolch und verwundet Birbanto am Arm.
Im Durcheinander ergreift Lankendem Medora und flieht mit ihr. Birbanto will Conrad töten, doch Ali vereitelt den Plan. Als Conrad erwacht, ist er verzweifelt, dass Medora verschwunden ist. Birbanto gibt vor, nichts zu wissen, und schwört Conrad seine Treue.

 

Dritter Akt
Erste Szene – Der Palast des Paschas

Gulnare unterhält den Pascha, als Lankendem gemeinsam mit der verschleierten Medora eintritt. Der Pascha ist erfreut über Medoras Rückkehr und erklärt, dass sie seine bevorzugte Frau werden soll.

 

Zweite Szene – Der Garten
Vom Anblick seiner Frauen fasziniert träumt der Pascha in seinem prächtigen Garten von seinem Harem.

 

Dritte Szene – Der Palast des Paschas
Der Pascha wird durch die Ankunft von Conrad, Birbanto und den Piraten geweckt, die als Pilger verkleidet sind. Er lädt sie in den Palast ein. Medora erkennt Conrad trotz seiner Verkleidung. Plötzlich werfen die Pilger ihre Gewänder ab und geben ihre wahre Identität preis. Während im Palast Chaos ausbricht, vertreiben Conrad und seine Männer den Pascha, seine Wachen und seine Frauen. Alle feiern ihren Sieg mit einem Tanz. Plötzlich verfolgt Birbanto Gulnare und tritt Conrad und Medora gegenüber, die seinen Verrat enthüllen. Conrad erschießt Birbanto. Gemeinsam mit Medora und Gulnare flieht er zum Schiff und aufs offene Meer.

 

Vierte Szene – Der Sturm
Das Piratenschiff gleitet über ein ruhiges Meer. Conrad steht am Steuer und hält seine geliebte Medora in den Armen. Plötzlich erhellt ein Blitz den dunklen Himmel und kündigt einen gewaltigen Sturm an. Der Wind zerreißt das Segel, Blitze zerschmettern den Mast, und das Schiff beginnt in den tobenden Fluten zu sinken.

 

Epilog
Als der Sturm nachlässt und sich das Meer beruhigt, geht ein heller Mond am Himmel auf. Sein Licht beleuchtet Conrad und Medora, die sich an einen Felsen klammernd vor dem Schiffbruch gerettet haben. Die beiden Liebenden danken für ihre wunderbare Rettung, die die Kraft ihrer Liebe bewiesen hat.

Programm und Besetzung

Dirigenten: Paul Connelly, Paul Marsovszky
Medora: Maria Jakowlewa, Tatyjana Melnyik, Maria Beck, Soobin Lee
Gulnare: Yuki Wakabayashi, Erina Yoshie, Claudia García Carriera, Elena Sharipova
Conrad, der Korsar: Louis Scrivener, Daniyar Zhumatayev, Gergő Ármin Balázsi, Luca Massara
Birbanto, Conrads Freund: Dumitru Taran, Dmitry Zhukov, Tymofiy Bykovets, Auguste Marmus
Ali, Sklave: Vince Topolánszky, Motomi Kiyota, András Rónai, Nathaniel Lillington
Lankendem, ein Sklavenhändler: Iurii Kekalo, Boris Zhurilov, Vlagyiszlav Melnyik, Raffaello Barbieri

 

Mitwirkend: Ungarisches Nationalballett, Orchester der Ungarischen Staatsoper, Ungarisches Nationalballett-Institut

 

Choreografen: Tamás Solymosi, Anna-Marie Holmes
Bühnenbildner: István Rózsa
Kostümbildnerin: Nóra Rományi
Lichtdesigner: Kirk Bookman
Ballettleiter: Cristina Balaban, Stanislav Beliaevskii, Anastasia Dunets, James Forbat, István Kohári, Gergely Leblanc, Győrgy Szirb

 

Komponisten: Adolphe Adam, Cesare Pugni, Léo Delibes, Riccardo Drigo, Pyotr Oldenburg
Librettistin: Anna-Marie Holmes

Ungarische Staatsoper

INFORMATION BEI VOLLEM HAUS!

Sollten für die gewählte Zeit alle Sitzplätze ausverkauft sein, Sie aber trotzdem unsere Produktion an diesem Tag sehen wollen, beginnen wir 2 Stunden vor Vorstellungsbeginn mit dem Verkauf von 84 unserer äußerst günstigen Stehplätze, mit denen Sie die besuchen können Galerie im 3. Stock. Tickets können an der Kasse des Opernhauses und über unsere Online-Schnittstelle erworben werden. Wir machen Sie darauf aufmerksam, dass die Bühne von den Stehplätzen und den Seitensitzen nur eingeschränkt einsehbar ist, gleichzeitig aber auch die Nachführung durch die Fernsehübertragung vor Ort unterstützt wird.

 

Das Gebäude der Ungarischen Staatsoper (ungarisch: Operaház) ist eines der prachtvollsten Beispiele der Neorenaissance-Architektur im Stadtteil Pest der ungarischen Hauptstadt Budapest. Zu finden ist es im VI. Bezirk (Terézváros) an der Andrássy út 22.

Das Opernhaus wurde zwischen 1875 und 1884 errichtet und von der Stadt Budapest sowie Kaiser Franz Joseph finanziert. Das Ungarische Königliche Opernhaus, wie es damals hieß, wurde am 27. September 1884 feierlich eröffnet. Das Gebäude ist überaus reich geschmückt mit barocken Elementen, mit zahlreichen Ornamenten, Gemälden und Skulpturen. Besonders erwähnenswert sind die Wandgemälde in Treppenaufgängen und dem Zuschauerraum der Oper, welche von Bertalan Székely, Mór Than und Károly Lotz angefertigt wurden. Die Budapester Oper gilt als eines der Meisterwerke von Miklós Yblund als eines der schönsten Opernhäuser der Welt.

Vor dem Gebäude findet man jeweils eine Statue von Ferenc Erkel, dem Komponisten der ungarischen Nationalhymne, und von Franz Liszt, beide geschaffen von Alajos Stróbl.

Ferenc Erkel war der erste Direktor der Oper, aber auch der bedeutende österreichische Komponist Gustav Mahler hielt hier von 1888 bis 1891 das Direktorenamt inne. Selbst Puccini hat zweimal persönlich die Premieren seiner Opern hier inszeniert.

 

Viele wichtige Künstler waren da Gäste, inklusiv der Komponist Gustav Mahler, der an Direktor der Budapester Staatsoper von 1887 bis 1891 war. Er hat zum internationalen Ansehen dieser Institution beigetragen. Wagners Opern wurden aufgeführt, sowie Magcagnis Cavalleria Rusticana. Die ungarische Staatsoper erhielt immer einen professionellen Standard, viele internationale Persönlichkeiten wie: Renée Fleming, Cecilia Bartoli, Monserrat Caballé, Placido Domingo, Luciano Pavarotti, José Cura, Thomas Hampson and Juan Diego Flórez wurden eingeladen auf der Bühne aufzutreten. Die ungarische Besetzung inkludierte unter anderem hervorragende und berühmte Künstler wie: Éva Marton, Ilona Tokody, Andrea Rost, Dénes Gulyás, Attila Fekete and Gábor Bretz.

Zu den bedeutenden Dirigenten der Staatsoper gehören Otto Klemperer, Sergio Failoni und Lamberto Gardelli. Zweite Spielstätte der Ungarischen Staatsoper ist das Erkel Theater.

 

Opera de Stat Maghiară
Attila Nagy
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