Kommen Sie in den Stephansdom und hören Sie Johannes Brahms’ berühmtes Deutsches Requiem, ein majestätisches Werk, das nicht als Trauermusik gedacht ist, sondern als Trost für jene, „die in Trauer sind“.
Obwohl der Titel des Werkes etwas anderes vermuten lässt, ist das Deutsche Requiem streng genommen keine Trauermusik. Das zentrale Thema des Werks ist nicht die ewige Ruhe der Verstorbenen, sondern vielmehr der Trost der Hinterbliebenen. Es ist Musik, die in erster Linie für die Lebenden bestimmt ist und durch die Auswahl der Texte die Absichten des Komponisten sowie seine persönliche Trauer widerspiegelt, da er kurz zuvor seine Mutter verloren hatte.
„Seit Bachs h-Moll-Messe und Beethovens Missa solemnis ist nichts geschrieben worden, das sich in diesem Genre neben Brahms’ Deutsches Requiem stellen kann“, schrieb der für seine Strenge bekannte Musikkritiker Eduard Hanslick in seiner begeisterten Würdigung dieses Werks, das nicht nur Brahms’ Durchbruch markierte, sondern auch zu seiner populärsten Komposition werden sollte.
Schließen Sie sich dem Wiener Domchor und dem Wiener Domorchester unter der Leitung von Domkapellmeister Markus Landerer sowie renommierten Solisten an und erleben Sie die Magie dieses Meisterwerks selbst im Stephansdom in Wien.
Mitwirkende
Wiener Domchor
Wiener Domorchester
Domkapellmeister Markus Landerer, Dirigent
Programm und Dauer
J. Brahms: Ein deutsches Requiem nach Worten der Heiligen Schrift, Op. 45
90 Minuten, keine Pause
