Ein Maskenball

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Ein Maskenball – Giuseppe VerdiOper

Melodramma in drei Akten

Text: Antonio Somma

nach Eugène Scribe

Sprache: Italienisch

 

Über das Werk

Kö­nig Gus­tav liebt Ame­lia, die Frau sei­nes bes­ten Freun­des. Als die­ser da­von er­fährt, tritt er ei­nem Kreis von Ver­schwö­rern, die seit Län­ge­rem den Tod des Mon­ar­chen pla­nen, bei und tö­tet den Kö­nig. 

Zu spät be­greift er, dass ihm sei­ne Frau letzt­lich treu ge­blie­ben ist …

Ei­ne Ko­pro­duk­ti­on mit der Dutch National Opera.

 

Wissenswertes

Die Oper be­ruht auf ei­ner wah­ren Be­ge­ben­heit: 1792 wur­de der schwe­di­sche Kö­nig Gus­tav III. wäh­rend ei­nes Mas­ken­balls er­mor­det. Wie in der Oper war der At­ten­tä­ter der ade­li­ge An­ckar­ström, der sich ver­klei­det dem Kö­nig nä­her­te. An­lass für den Mord war – an­ders als in der Oper – nicht Ei­fer­sucht, son­dern ein po­li­ti­scher Hin­ter­grund: An­ckar­ström fühl­te sich vom Kö­nig in sei­nen an­ge­stamm­ten Rech­ten be­schnit­ten und sym­pa­thi­sier­te mit der Fran­zö­si­schen Re­vo­lu­ti­on. Aus dem his­to­ri­schen Ge­sche­hen ent­wi­ckel­te Giu­sep­pe Ver­di sehr frei ei­ne der zen­tra­len Opern des ita­lie­ni­schen Re­per­toires.

Programm und Besetzung

Gustavo III.: Freddie De Tommaso

Ankarström: Luca Salsi

Amelia: Marina Rebeka; Anna Netrebko (17., 20., 23. und 26. Juni 2027)

Ulrica: Marie-Nicole Lemieux; Elizabeth DeShong (17., 20., 23. und 26. Juni 2027)

Oscar: Ilia Staple; Marina Monzó (17., 20., 23. und 26. Juni 2027)

 

Musikalische Leitung: Michele Mariotti; Marco Armiliato (17., 20., 23. und 26. Juni 2027)

Inszenierung: Nikolaus Habjan

Bühne: Heike Vollmer

Kostüme: Denise Heschl

Licht: Paul Grilj

Video: Judith Selenko

Choreografie: Esther Balfe

Wiener Staatsoper

 

Öffentliche Verkehrsmittel


U-Bahn: U1, U2, U4
Straßenbahnen: 1, 2, D, 62, 65
Autobus: 59A
Lokalbahn: Badner Bahn

Es befinden sich Taxistände in der Nähe.

 

Mit dem Auto / Parken


Parken Sie 8 Stunden um € 6,-!
Die Wiener Staatsoper und die ÖPARK-Kärntnerringgarage in der Mahlerstraße 8, unter den Ringstraßengalerien, bieten dem Publikum der Wiener Staatsoper eine vergünstigte Parkpauschale.

Ab Einfahrt in die Kärntnerringgarage können Sie 8 Stunden parken und zahlen nach Entwertung Ihres Tickets bei einem der Rabattiergeräte, die in der Wiener Staatsoper aufgestellt sind nur eine Pauschale von 6,- Euro. Die Rabattiergeräte befinden sich bei folgenden Garderoben: Operngasse, Herbert von Karajan-Platz, Balkon rechts und links sowie Galerie.

Wichtig: Um den Rabatt zu erhalten, bitte bei der Einfahrt ein Ticket ziehen und nicht die Kreditkarte verwenden!

Sie können mit Ihrem in der Wiener Staatsoper entwerteten Ticket dann bequem mit Kreditkarte oder Bargeld bei den Automaten bezahlen.

Die Automaten akzeptieren Münzen und Banknoten bis zu einer Höhe von 50.- Euro. Eine über 8 Stunden hinausgehende Parkdauer wird stundenweise zum Normaltarif verrechnet.

 

Geschichte

 

Geplant wurde das Opernhaus von den Wiener Architekten August von Sicardsburg, der den Grundplan entwarf, und Eduard van der Nüll, der die Innendekoration gestaltete. Aber auch andere bedeutende Künstler wirkten mit. Etwa Moritz von Schwind, der die Fresken im Foyer und den berühmten "Zauberflöten"-Freskenzyklus in der Loggia malte. Die beiden Architekten erlebten die Eröffnung "ihres" Opernhauses nicht mehr. Der sensible van der Nüll beging Selbstmord, sein Freund Sicardsburg erlag wenig später einem Schlaganfall.

Am 25. Mai 1869 wurde das Haus mit Mozarts DON JUAN in Anwesenheit von Kaiser Franz Joseph und Kaiserin Elisabeth feierlich eröffnet.
Mit der künstlerischen Ausstrahlung unter den ersten Direktoren Franz von Dingelstedt, Johann Herbeck, Franz Jauner und Wilhelm Jahn wuchs jedoch auch die Popularität des Bauwerkes. Einen ersten Höhepunkt erlebte die Wiener Oper unter dem Direktor Gustav Mahler, der das veraltete Aufführungssystem von Grund auf erneuerte, Präzision und Ensemblegeist stärkte und auch bedeutende bildende Künstler (darunter Alfred Roller) zur Formung der neuen Bühnenästhetik heranzog.

Ein dunkles Kapitel in der Geschichte des Hauses sind die Jahre von 1938 bis 1945, als im Nationalsozialismus viele Mitglieder des Hauses verfolgt, vertrieben und ermordet wurden, zahlreiche Werke nicht mehr gespielt werden durften.

Am 12. März 1945 wurde das Haus am Ring durch Bombentreffer weitgehend verwüstet, doch bereits am 1. Mai 1945 wurde die "Staatsoper in der Volksoper" mit einer Aufführung von Mozarts DIE HOCHZEIT DES FIGARO eröffnet, am 6. Oktober 1945 folgte die Wiedereröffnung des in aller Eile restaurierten Theaters an der Wien mit Beethovens FIDELIO. Damit gab es für die nächsten zehn Jahre zwei Spielstätten, während das eigentliche Stammhaus mit großem Aufwand wiedererrichtet wurde.

Schon am 24. Mai 1945 hatte der Staatssekretär für öffentliche Bauten, Ing. Julius Raab, den Wiederaufbau der Wiener Staatsoper verkündet. Nur die Hauptfassade, die Feststiege und das Schwindfoyer waren von den Bomben verschont geblieben - mit neuem Zuschauerraum und modernisierter Technik wurde die Wiener Staatsoper glanzvoll mit Beethovens FIDELIO unter Karl Böhm am 5. November 1955 wiedereröffnet. Die Eröffnungsfeierlichkeiten wurden vom Österreichischen Fernsehen übertragen und in der ganzen Welt zugleich als Lebenszeichen der neuerstandenen 2. Republik verstanden.

Heute gilt die Wiener Staatsoper als eines der wichtigsten Opernhäuser der Welt, vor allem als das Haus mit dem größten Repertoire. Direktor ist seit 1. September 2010 Dominique Meyer.

Opera de Stat Viena
© Bwag/Commons
© Wiener Staatsoper
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