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Akademiekonzerte

VenueNationaltheater München
CalendarSa. 26 Sept. 2026 - Di. 25 Mai 2027
Inhalt / Details

Die Akademiekonzerte der Saison 2026/27 widmen sich erneut der klassischen und romantischen Tradition des deutschsprachigen Raums, Höhepunkten der musikalischen Moderne des frühen 20. Jahrhunderts sowie einer besonderen Hommage an das französische Repertoire. Generalmusikdirektor Vladimir Jurowski dirigiert drei der Programme. Die übrigen drei Konzerte werden von Dirigenten geleitet, die erstmals mit dem Bayerischen Staatsorchester zusammenarbeiten.

Kurz vor seinem Akademiekonzert wird Robin Ticciati, Chefdirigent des Deutschen Symphonie-Orchesters Berlin und Musikdirektor des Glyndebourne Festival Opera (als Nachfolger von Vladimir Jurowski), eine Aufführungsserie von Ariadne auf Naxos dirigieren. Mit Ein Heldenleben bringt er zudem ein weiteres Werk von Richard Strauss zur Aufführung. Darüber hinaus dürfen wir uns auf eine selten gespielte Kostbarkeit von Jean Sibelius freuen.

Mit seinem Akademiekonzert gibt Stéphane Denève, Gast an den bedeutendsten Musikinstitutionen der Welt, sein Debüt an der Bayerischen Staatsoper. Sein Programm vereint Ballettsuiten von Francis Poulenc, Maurice Ravel und Igor Strawinsky.

In der Saison 2026/27 dirigiert Edward Gardner – Musikdirektor der Norwegischen Nationaloper in Oslo –, der dem Münchner Publikum bereits durch die Premierenserie von Peter Grimes bekannt ist, eine weitere Oper von Benjamin Britten (Death in Venice) und bringt außerdem zwei Pariser Ballettmusiken ins Konzertprogramm: Paul Dukas’ La Périund Igor Strawinskys Feuervogel.

Als Solisten kehren zwei vertraute Gäste zurück: Frank Peter Zimmermann mit dem Violinkonzert von Paul Hindemith sowie Truls Mørk mit Camille Saint-Saëns’ Cellokonzert Nr. 1.

Zwei junge Geiger aus den eigenen Reihen – David Schultheiß, Erster Konzertmeister des Bayerischen Staatsorchesters, und Matjaž Bogataj, Solo-Zweiter-Geiger – musizieren in kollegialer Harmonie Eugène Ysaÿes Amitié für zwei Violinen und Orchester, dessen Titel bereits die Freundschaft ankündigt.

Mit Mitsuko Uchida gibt zu Beginn der Saison eine lebende Legende ihr Debüt: Die japanische Pianistin interpretiert Ludwig van Beethovens Klavierkonzert Nr. 4.

Mit seinen Konzerten spannt Vladimir Jurowski einen musikalischen Bogen über die gesamte Saison und rahmt sie mit zwei romantischen Sinfonien ein: Im 1. Akademiekonzert erklingt Johannes Brahms’ Sinfonie Nr. 3, im 6. Akademiekonzert Gustav Mahlers Sinfonie Nr. 9. Darüber hinaus dirigiert er Arthur Honeggers Symphonie liturgique, eine erschütternde Anklage gegen den Krieg und ein eindringlicher Ausdruck des Wunsches nach seiner endgültigen Überwindung.

Besetzung

26. September 2026

Akademiekonzert: Vladimir Jurowski

 

27. September 2026

Akademiekonzert: Vladimir Jurowski

 

30. November 2026

Akademiekonzert: Robin Ticciati

 

1. Dezember 2026

Akademiekonzert: Robin Ticciati

 

11. Januar 2027

Akademiekonzert: Vladimir Jurowski

 

12. Januar 2027

Akademiekonzert: Vladimir Jurowski

 

16. Februar 2027

Akademiekonzert: Edward Gardner

 

17. Februar 2027

Akademiekonzert: Edward Gardner

 

17. April 2027

Akademiekonzert: Stéphane Deneve

 

18. April 2027

Akademiekonzert: Stéphane Deneve

 

24. Mai 2027

Akademiekonzert: Vladimir Jurowski Jurowski

 

25. Mai 2027

Akademiekonzert: Vladimir Jurowski

Veranstaltungsort
Nationaltheater München

Am Anfang der Geschichte der Münchner Oper steht der höfische Prunk des jungen italienischen "dramma per musica", jener neuen, zunächst elitären, später aber - in Venedig - schnell volkstümlich werdenden Form musikalischen Theaters. Der Kurfürst Ferdinand Maria errichtete im Herkulessaal der Residenz ein Saaltheater, in dem vor der Hofgesellschaft die ersten italienischen Operndarstellungen inszeniert wurden. Gleichzeitig baute er nach einem Plan seines Vaters Maximilian I. das erste freistehende Opernhaus Deutschlands, indem er das alte Kornhaus, den sogenannten "Haberkasten" am Salvatorplatz, zu einem Barocktheater umgestaltete. Die höfische Ausstattungsoper bediente sich dabei meist mythologischer Stoffe und allegorischer Figuren zur Huldigung an den Fürstenhof. Oft trat die technische Ausstattung mit Flugmaschinen, Seeschlachten und Triumphzügen in Wettstreit mit der Musik.



Unter der Regierung des Kurfürsten Max II. Emanuel in den Jahren 1679 bis 1726 setzte die italienische Oper ihren Siegeszug in München fort. Sein Nachfolger Max III. Joseph ließ dann auch von Francois Cuvilliés das "teatro nuovo pressa la residenza", das Residenztheater erbauen - auch heute noch als "Cuvilliés-Theater" Opernbesuchern aus aller Welt ein Begriff. Aus dem "dramma per musica" war inzwischen die "opera seria" mit dem Kult der Arie, des Belcanto, der Primadonnen und Kastraten geworden. Allmählich entwickelten sich aber überall aus der Bürgerschicht volkstümliche Opern und Singspiele. Die Stoffe der Mythologie und der Fürstenhuldigung wichen lebensnäheren Bezügen aus dem bürgerlichen Bereich. Neue entscheidende Anstöße kamen dabei etwa aus der revolutionären französischen "opéra comique" oder dem Wiener und Leipziger Singspiel.


Aus einer Mischung verschiedenster Stilelemente besteht die "opera buffa", die Mozart mit 19 Jahren noch unter der Regentschaft von Max III. Joseph als seine erste Münchner Auftragsoper mit dem Titel La finta giardiniera komponiert hatte. Sechs Jahre später schrieb er im Auftrag des Kurfürsten Karl Theodor seine "opera seria", den Idomeneo zu Ende, ein Werk das - am 29. Januar 1781 im Residenztheater uraufgeführt - für den 25-jährigen Mozart einen entscheidenden Durchbruch bedeutete.

 

Das Nationaltheater am Max-Joseph-Platz in München ist der Spielort der Bayerischen Staatsoper und des Bayerischen Staatsballetts.

 

Das Nationaltheater können Sie sowohl mit dem Auto als auch mit den öffentlichen Verkehrsmitteln des MVV sehr gut erreichen. 

 

Mit dem MVV

S-Bahn: S 1 - 8 Marienplatz
U-Bahn: U 3, 6 Marienplatz, U 3 - 6 Odeonsplatz
Bus: 52, 131 Marienplatz, 100 Odeonsplatz
Straßenbahn: 19 Nationaltheater 


Mit dem Auto 

Anfahrt über den Altstadt-Ring in die Maximilianstraße. 

Parkgarage Max-Joseph-Platz: geöffnet Montag bis Sonntag 6.00 Uhr morgens - 2.00 Uhr nachts

Von 18 Uhr bis 8 Uhr können Sie die Nachtpauschale von € 10,- in Anspruch nehmen.

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