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Klassik-Konzert im weltberühmten Musikverein

VenueMusikverein Wien Goldener Saal
CalendarSo. 27 Sept. 2026 - Di. 29 Juni 2027
Inhalt / Details

Der Wiener Musikverein ist nicht nur das schönste und traditionsreichste Konzertgebäude Wiens. Er ist auch die Heimstätte weltbekannter Konzertsäle. Der Goldene Saal (Neujahrskonzert) und der Brahms-Saal locken Besucher aus aller Welt, die einen Abend vollkommenen Musikgenusses erleben möchten.

1863 wurde der klassizistische Architekt Theophil von Hansen mit der Planung des Konzerthauses beauftragt. Der Bau wurde damals dank des großzügigen Weihnachtsgeschenks von Kaiser Franz Joseph I. möglich, der der Gesellschaft der Musikfreunde das Areal gegenüber der Karlskirche überließ. Um das Geschenk zu würdigen, wurde ein Bauplan erstellt, mit dem das prächtige Gebäude ein architektonisches Highlight der Ringstraße sein würde. Im Jahr 1870 wurde der Musikverein mit einem feierlichen Konzert eröffnet.

Bis heute ist der Musikverein ein Zentrum des internationalen Konzertlebens. Jedes Jahr wird das Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker aus dem Goldenen Saal an ein Millionenpublikum aus aller Welt übertragen. Neben dem Goldenen Saal und dem Brahms-Saal beherbergt der Musikverein vier moderne Konzerträume: den Gläsernen Saal, den Metallenen Saal, den Steinernen Saal und den Hölzernen Saal.

 

Der Große Saal gilt als das Schmuckstück des Wiener Musikvereins und zugleich als einer der besten Konzertsäle weltweit. Die Schönheit der Architektur sowie der goldene Klang, der jeden Besucher umhüllt und verzaubert, verliehen ihm den Beinamen „Goldener Saal“.

 

Neben dem Großen Saal beherbergt der Wiener Musikverein einen weiteren, außergewöhnlich schönen Konzertsaal: den Brahms-Saal. Dieser wurde im Jahr 1937 nach Johannes Brahms benannt, einem der bedeutendsten Komponisten des 19. Jahrhunderts.

 

 

⚠️ Wichtige Information: Gemäß den Hausregeln dürfen Kinder unter 5 Jahren nicht an Konzerten teilnehmen und erhalten trotz gültiger Eintrittskarte keinen Zutritt zum Musikverein.

  • Wie erhalte ich meine Tickets?
    • Sobald Sie das Formular ausgefüllt und abgesendet haben und die Zahlung erfolgreich bearbeitet wurde, erhalten Sie eine E-Mail mit dem/den E-Ticket(s) und der Rechnung.
  • Gibt es einen Dresscode?
    • Nein, wir bitten Sie jedoch, dem besonderen Ambiente des Veranstaltungsortes Rechnung zu tragen.
Besetzung

Orchester: Camerata Classica 

Alexander Znamenskiy, Dirigent

Lucia Hall, Violine

 

PROGRAMM

ℹ️ Bitte beachten Sie: Das Programm kann je nach Konzert variieren, einschließlich der Komponisten, Werke und Reihenfolge der Aufführungen.

 

Sturm und Drang – Musik voller Leidenschaft

Dramatische Molltonarten, schroffe Kontraste und drängende Rhythmen prägen die Welt des Sturm und Drang. Johann Christian Bach, Joseph Haydn und Wolfgang Amadeus Mozart lassen hören, wie sich im 18. Jahrhundert eine neue, unmittelbare Ausdruckskraft Bahn brach. Haydns Sinfonie Nr. 39 in g-Moll beeindruckt durch ihre ungewöhnliche Besetzung mit vier Hörnern, Mozarts Sinfonie Nr. 25 in g-Moll verbindet jugendliches Feuer mit schicksalhafter Dramatik.

 

Vivaldi – Die vier Jahreszeiten

Vogelgesang, Gewitter, Tanz und winterliche Kälte: In Antonio Vivaldis Vier Jahreszeiten wird Natur zu Musik. Die vier Violinkonzerte zählen zu den bekanntesten Werken des Barock und verbinden virtuose Solopassagen mit farbenreicher Klangmalerei. Im Frühling erklingen Vogelrufe und festliche Melodien, der Sommer bringt drückende Hitze und ein dramatisches Gewitter, der Herbst führt in eine Welt des Tanzes und der Feier, und der Winter lebt von Kälte, Bewegung und scharfen Kontrasten. Kaum ein Werk zeigt eindrucksvoller, wie unmittelbar Musik Bilder und Empfindungen hervorrufen kann.

 

Mozart – Zwischen Dramatik und Vollendung

Mozarts Sinfonien Nr. 25 und Nr. 40 in g-Moll gehören zu seinen eindrucksvollsten Werken in dieser Tonart. Die frühe Sinfonie KV 183 lebt von jugendlicher Unruhe und dramatischer Energie, die späte KV 550 entfaltet eine tiefere, spannungsreiche Ausdruckswelt. Die berühmte Jupiter-Sinfonie KV 551 zeigt schließlich Mozarts einzigartige Gabe, melodischen Reichtum mit formaler Klarheit und kunstvoller Stimmführung zu verbinden.

 

Beethoven – Ausdruck und musikalische Kraft

Ludwig van Beethovens Fünfte Sinfonie gehört zu den prägendsten Werken der klassischen Musik. Aus einem kurzen, unverwechselbaren Motiv entwickelt sich ein großer musikalischer Bogen – getragen von Spannung, rhythmischer Wucht und dem befreienden Weg von c-Moll nach C-Dur.

Eine ganz andere Seite seiner Tonsprache zeigt die Romanze für Violine und Orchester in F-Dur: Ihre lyrische Melodie und der intime Dialog zwischen Solovioline und Orchester eröffnen eine feine, gesangliche Ausdruckswelt.

 

Mendelssohn – Frühe Meisterwerke

Der Sinfoniesatz in c-Moll (1823) und das posthum veröffentlichte Violinkonzert in d-Moll (1822) führen in Mendelssohns frühe Schaffensjahre. Beide Werke lassen einen jungen Komponisten erkennen, der klassische Form bereits mit melodischer Erfindungskraft und ausdrucksstarker Klanggestaltung zu verbinden weiß.

Veranstaltungsort
Musikverein Wien Goldener Saal

1812 wurde die Gesellschaft der Musikfreunde in Wien von Joseph Sonnleithner gegründet. Ab November 1831 veranstaltete sie Konzerte in einem Saal an den Tuchlauben Nr. 12, der sich mit nur 700 Sitzplätzen bald als zu klein erwies.
1863 stimmte Kaiser Franz Joseph dem Vorschlag des beim Innenministerium für die neue Wiener Ringstraßenzone zuständigen Stadterweiterungsfonds zu, der Gesellschaft das dem Staat gehörende Areal am Wienfluss neben dem Bauplatz des Künstlerhauses, gegenüber der Karlskirche, unentgeltlich für ein Konzertgebäude zu überlassen.
Mit der Planung wurde der klassizistische Architekt Theophil von Hansen beauftragt. Es sollten zwei Säle werden, ein großer für Orchester- und ein kleiner für Kammermusikkonzerte. Sämtliche Steinmetzarbeiten führte die Wiener Firma Anton Wasserburger aus; nach ihren Eigenschaften, aber auch ihrer Verfügbarkeit, wurden Sandsteine aus Breitenbrunn und St. Margarethen, harte Kalksteine von Kaisersteinbruch am Leithagebirge und Wöllersdorf verwendet.
Das Haus wurde am 6. Jänner 1870 mit einem feierlichen Konzert eröffnet, und die Kritik lobte sogleich einhellig die grandiose Akustik des Großen Saales, dessen Ruhm sich in kurzer Zeit in der ganzen Welt verbreitete. Auch der kleine Saal, der 1937 nach Johannes Brahms benannt wurde, erhielt bald den Ruf, ein idealer Ort für Kammermusik zu sein.
Im Jahr 2004 wurden vier kleinere, unterirdische Säle eröffnet, die für Konzerte ebenso wie für Proben, Konferenzen, Workshops oder Empfänge konzipiert sind und für größtmögliche Flexibilität in der Nutzung mit modernster Technik ausgestattet wurden. Ursprünglich hätte diese Erweiterung vom amerikanischen Musikmäzen Alberto Vilar finanziert werden sollen. Nachdem dieser abgesprungen war, half der austro-kanadische Industrielle Frank Stronach aus.
 

Großer Saal (Goldener Saal)

"So hoch auch die Erwartungen gehen mochten, so wurden sie doch von dem ersten Eindruck des Saales überboten, der an architektonischer Schönheit und stilvoller Pracht einzig in seiner Art dasteht." So schrieb die Presse über die Eröffnung des neuen Musikvereinsgebäudes und das erste Konzerte im Großen Musikvereinssaal am 6. Januar 1870.
Der Eindruck muß überwältigend gewesen sein - so überwältigend, daß Wiens Kritikerpapst Eduard Hanslick irritiert die Frage aufwarf, ob dieser Große Musikvereinssaal "nicht zu glänzend und prachtvoll sei für einen Concertsaal". "Von allen Seiten quellen Gold und Farben ..."

 

Brahms Saal

"Um nicht zu viel zu versprechen, es ist der schönste, prunkvollste, repräsentativste Kammermusiksaal geworden, den unsereins irgendwo auf der Welt kennt." So schrieb eine Wiener Tageszeitung im Oktober 1993, als der Brahms-Saal nach aufwendigen Renovierungsarbeiten der Öffentlichkeit vorgestellt wurde.

Die Überraschung war perfekt. Man erlebte einen völlig neuen Saal. Denn anders als der Große Musikvereinssaal hatte der Brahms-Saal sein Gesicht im Lauf der Zeit recht stark verändert. Wann und wie er zu jener leicht tristen Schummrigkeit gekommen war, in der die Musikfreunde ihn vor 1993 kannten, ließ sich nicht genau eruieren. Aber fest stand, dass er einst ganz anders ausgesehen haben musste. In den "Blättern der Erinnerung an den Bau und die Eröffnung des neuen Hauses der Gesellschaft der Musikfreunde" wurde der Kleine Saal, wie er damals noch hieß, als ein "wahres Schatzkästlein" beschrieben.

 

Gläserner Saal 

Von der Konzertveranstaltung bis zum erlesenen Bankett. Der Gläserne Saal / Magna Auditorium ist nicht nur der größte der 4 neuen Säle des Musikvereins. Er ist auch der flexibelste.

Hubpodien machen innerhalb kürzester Zeit aus einem Konzertsaal ein Tagungszentrum, aus einem Kino einen Ballsaal, aus einer Bühne einen Laufsteg. Modernste Technik für Ton, Licht,Video und Datengroßbildprojektionen schaffen ideale Voraussetzungen für halbszenische Produktionen.
Der Gläserne Saal / Magna Auditorium wurde vom Wiener Architekten Wilhelm Holzbauer gestaltet. Bei einer Raumhöhe von 8 Meter fasst er – inklusive Galerie – 380 Personen.

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