Von Carmen Amaya zu Estrella Morente

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November 2020
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Die iberische Musiklandschaft in der Vorstellung von Falla, Gerhard und Ravel


Dieses Programm mit musikalischen "Postkarten" aus der ganzen iberischen Halbinsel wird uns von dem charismatischen Dirigenten Josep Pons präsentiert, der für seine unerschütterliche Verteidigung der Absichten von Komponisten und sein einzigartiges Gespür für die Schaffung eines unverwechselbaren Klangs bekannt ist. Jedes erinnert an einen denkwürdigen Fall, in dem ein Komponist sich entschied, Flamenco-Tanzmusik zu schreiben oder Flamenco-Referenzen in sein Werk einzufügen. Die Aufnahme der Tänze aus Don Quijote von Robert Gerhard, dem katalanischen Komponisten aus Valls, spiegelt den Wunsch des Liceu wider, zum Gedenken an seinen 50. Gerhard ist trotz des internationalen Einflusses, den er ausgeübt hat, unserem eigenen Publikum noch weitgehend unbekannt.

Programm und Besetzung

Estrella Morente, Sängerin
Symphonieorchester des Gran Teatre del Liceu
Dirigent: Josep Pons


Programm


R. Gerhard
Alegrías

M. de Falla
Der dreieckige Hut

J. Guinjoan
Ehrung von Carmen Amaya

M. de Falla
Hexerei-Liebe

Gran Teatre del Liceu

Das Gran Teatre del Liceu ist das größte Opernhaus der katalanischen Hauptstadt Barcelona und liegt an den Rambles im Zentrum der Stadt.

Das Theater wurde am 4. April 1847 eröffnet und nach einem Brand am 31. Januar 1994 im Jahr 1999 wiedereröffnet.

 

Der Wiederaufbau

Nach der Brandkatastrophe wurde beschlossen, das Liceu „am selben Ort und so wie es war“ wieder aufzubauen, allerdings mit den nötigen Verbesserungen. Eine gemeinnützige Stiftung wurde gegründet, die „Fundació del Gran Teatre del Liceu“ und die private Trägergesellschaft überließ trotz innerer Widerstände einzelner Miteigentümer das Grundeigentum der öffentlichen Hand. Die Stiftung startete eine große und erfolgreiche Spendenkampagne. Die Hälfte der Rekonstruktionskosten konnten so gedeckt werden.

Nach 5 Jahren „Liceu a l'exili“ an verschiedenen Spielstätten öffnete das Haus am 7. Oktober 1999 wieder seine Pforten. Am Programm stand Turandot von Puccini, das Werk, das auch am 31. Januar 1994 hätte gespielt werden sollen. Die Fassaden und der Spiegelsaal waren erhalten geblieben. Der Zuschauerraum wurde in alter Art rekonstruiert, allerdings in den Jahren 1998–1999 mit neuen Malereien des katalanischen Künstlers Perejaume ausgestattet. Bühne und Büros wurden modernisiert. Auch ein neuer kleiner Saal wurde geschaffen und die Pausenräumlichkeiten wurden erweitert. Als Architekten des Rekonstruktionsprojektes fungierten Ignasi de Solà-Morales, Xavier Fabré und Lluís Dilmé.

 

Zahlen und Fakten

Der große Saal hat bei 360 m² Fläche eine Kapazität von 2.286 Plätzen in Theaterbestuhlung. Er wird auch als Bankettsaal genutzt, auf einer Fläche von 530 m² finden dann 350 bis 530 Personen Platz. Veranstaltungen finden auch im Saló dels Miralls (spanisch: Salón de los Espejos, dt: Spiegelsalon, max. 280 Personen), im Foyer und im Vestibül statt. Seit der Wiedereröffnung 1999 verfügt das Haus über eine außergewöhnlich aufwändige Bühnentechnik, die schnelle und kosteneffiziente Wechsel der Bühnenbilder erlaubt.

 

Besichtigung

Eine Besichtigung des Opernhauses außerhalb der Konzertzeiten ist möglich. Täglich werden geführte Rundgänge angeboten, diese dauern etwa eine Stunde. Ungeführte Rundgänge sind ebenso möglich.

 

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