Recital mit Nadine Sierra und Ludovic Tézier

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Februar 2026
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Eine einzigartige Nacht im Liceu mit Nadine Sierra und Ludovic Tézier: zwei legendäre Stimmen in einem unvergesslichen Konzert.

Am 18. Februar 2026 wird das Liceu Gastgeber eines historischen Abends mit Nadine Sierra und Ludovic Tézier sein.

 

Mitten in der Saison 2025/2026 freut sich das Gran Teatre del Liceu, ein außergewöhnliches und einmaliges Konzert in seinem Programm ankündigen zu dürfen: Am 18. Februar 2026 werden sich zwei der gefeiertsten Stimmen der internationalen Opernszene, Nadine Sierra und Ludovic Tézier, auf der Bühne Barcelonas wiedervereinen und einen Abend voller unvergesslicher Emotionen bieten.

Die amerikanische Sopranistin Nadine Sierra, Königin des Liceu, mit einer glänzenden Karriere auf den bedeutendsten Bühnen der Welt — von der Metropolitan Opera in New York bis zur Mailänder Scala — wird für ihre vokale Strahlkraft, die Flexibilität ihres Gesangs und ihre fesselnde Bühnenpräsenz gefeiert, die jeden Auftritt zu einem Fest der Schönheit macht. Ihre Stimme, zugleich klar und intensiv, gilt als perfekte Synthese aus technischer Virtuosität und expressiver Authentizität.

An ihrer Seite wird der französische Bariton Ludovic Tézier, als führende Referenz seines Stimmfachs angesehen, seinen edlen und kraftvollen Timbre einbringen, der Autorität und Lyrik mit einer Natürlichkeit vereint, die durch Eleganz und Tiefe bewegt. Tézier hat interpretatorische Maßstäbe in Verdi-Partien und im französischen Repertoire gesetzt, und seine Bühnenpräsenz vermittelt selbst im Konzertformat eine beinahe theatrale Intensität.

Diese beiden künstlerischen Persönlichkeiten werden einen hochspannenden vokalen Dialog bieten, in dem Liebe, Tragödie und die Kraft der Oper in einer einzigen Nacht verdichtet werden. Es wird eine Reise durch unsterbliche Seiten des Repertoires sein: Arien und Duette vom Belcanto bis zu Verdi, einschließlich Szenen aus dem französischen Repertoire.

Dieses unerwartete Konzert, als Geschenk für das Publikum gedacht, verspricht ein einmaliges und legendäres Ereignis zu werden. Der 18. Februar 2026 wird sich zweifellos in das kollektive Gedächtnis des Liceu einprägen — als einer jener Momente, in denen Kunst zu einer wahren Lebenserfahrung wird.

 

Programm und Besetzung

Sopran: Nadine Sierra
Bariton: Ludovic Tézier
Klavier: Véronique Werkle

Gran Teatre del Liceu

Das Gran Teatre del Liceu ist das größte Opernhaus der katalanischen Hauptstadt Barcelona und liegt an den Rambles im Zentrum der Stadt.

Das Theater wurde am 4. April 1847 eröffnet und nach einem Brand am 31. Januar 1994 im Jahr 1999 wiedereröffnet.

 

Der Wiederaufbau

Nach der Brandkatastrophe wurde beschlossen, das Liceu „am selben Ort und so wie es war“ wieder aufzubauen, allerdings mit den nötigen Verbesserungen. Eine gemeinnützige Stiftung wurde gegründet, die „Fundació del Gran Teatre del Liceu“ und die private Trägergesellschaft überließ trotz innerer Widerstände einzelner Miteigentümer das Grundeigentum der öffentlichen Hand. Die Stiftung startete eine große und erfolgreiche Spendenkampagne. Die Hälfte der Rekonstruktionskosten konnten so gedeckt werden.

Nach 5 Jahren „Liceu a l'exili“ an verschiedenen Spielstätten öffnete das Haus am 7. Oktober 1999 wieder seine Pforten. Am Programm stand Turandot von Puccini, das Werk, das auch am 31. Januar 1994 hätte gespielt werden sollen. Die Fassaden und der Spiegelsaal waren erhalten geblieben. Der Zuschauerraum wurde in alter Art rekonstruiert, allerdings in den Jahren 1998–1999 mit neuen Malereien des katalanischen Künstlers Perejaume ausgestattet. Bühne und Büros wurden modernisiert. Auch ein neuer kleiner Saal wurde geschaffen und die Pausenräumlichkeiten wurden erweitert. Als Architekten des Rekonstruktionsprojektes fungierten Ignasi de Solà-Morales, Xavier Fabré und Lluís Dilmé.

 

Zahlen und Fakten

Der große Saal hat bei 360 m² Fläche eine Kapazität von 2.286 Plätzen in Theaterbestuhlung. Er wird auch als Bankettsaal genutzt, auf einer Fläche von 530 m² finden dann 350 bis 530 Personen Platz. Veranstaltungen finden auch im Saló dels Miralls (spanisch: Salón de los Espejos, dt: Spiegelsalon, max. 280 Personen), im Foyer und im Vestibül statt. Seit der Wiedereröffnung 1999 verfügt das Haus über eine außergewöhnlich aufwändige Bühnentechnik, die schnelle und kosteneffiziente Wechsel der Bühnenbilder erlaubt.

 

Besichtigung

Eine Besichtigung des Opernhauses außerhalb der Konzertzeiten ist möglich. Täglich werden geführte Rundgänge angeboten, diese dauern etwa eine Stunde. Ungeführte Rundgänge sind ebenso möglich.

 

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