de
de v
Phone
Cart0 Tickets
Gesamt: 0
Account
Calendar
Search
Menu
X

Of One Blood

VenueNationaltheater München
CalendarSa. 03 Okt. 2026 - So. 11 Okt. 2026
Inhalt / Details

Die beiden eng verwandten, mächtigen Frauen, deren Gräber heute direkt nebeneinander in der Westminster Abbey in London liegen, waren „Of One Blood“, also aus einem Blut. Beide lebten natürlich so weit voneinander entfernt, wie es nur möglich war. Elisabeth I. regierte fast ein halbes Jahrhundert als Königin von England und Irland, während Maria Stuart ein Vierteljahrhundert über Schottland herrschte. Ein bitterer Machtkampf zwischen der protestantischen Hegemonie und der katholischen Opposition und letztlich der Druck des Parlaments zwangen die englische Königin, Maria Stuart hinrichten zu lassen.

Dies ist nicht nur in zahllosen Geschichtsbüchern und Friedrich Schillers Drama überliefert – es wird auch von Brett Deans neuer Oper erzählt, die ihre Weltpremiere an der Bayerischen Staatsoper feiert. Heather Betts fand für das Libretto in Briefen der beiden Königinnen und weiteren Quellen des 16. Jahrhunderts, was sie brauchte. In ihrer Komposition verdichtet sie die sich über Jahrzehnte steigernden Machtansprüche, Intrigen, Gewalt und aristokratischen Einfluss zu einer fesselnden Dramaturgie von Situationen als gelungene Struktur für Brett Deans Musik. Dies bietet Klangflächen von immens dynamischer Bandbreite, in denen Extreme ausgelotet werden und unkonventionelle Spieltechniken zum Einsatz kommen. Regisseur Claus Guth wird die ambivalente Beziehung der beiden Frauen zueinander in den Fokus stellen und so untersuchen, wie der über 400 Jahre alte Konflikt bis heute weitergeführt und immer wieder neu erzählt wird. Ikonische Szenen werden hier in einem Wechselspiel aus historisch-analytischer Distanz und emotionaler Akzentuierung dargestellt.

 

Komponist: Brett Dean. Libretto von: Heather Betts nach Texten von Maria Stuart, Elizabeth Tudor und weiteren Quellen aus dem 16. Jahrhundert.

Empfohlen ab 14 Jahren

Oper in zwei Akten (2026)

In englischer Sprache mit Übertiteln in deutscher und englischer Sprache. Neuproduktion.

Dauer: ca. 2 Stunden 55 Minuten

Auftragswerk der Bayerischen Staatsoper, der Santa Fe Opera, der State Opera South Australia und der Garsington Opera, ermöglicht durch die Ernst von Siemens Musikstiftung sowie Karin und Roland Berger.

Besetzung

Besetzung

Musik: Brett Dean

Text: Heather Betts

Dirigent: Markus Stenz

Inszenierung: Claus Guth

Bühnenbild: Etienne Pluss

Kostüme: Ursula Kudrna

Ton: Bob Scott, Sven Eckhoff

Licht: Michael Bauer

Choreografie: Sommer Ulrickson

Chor: Christoph Heil

Dramaturgie: Yvonne Gebauer, Lukas Leipfinger

Elizabeth Tudor, Königin von England: Johanni van Oostrum

Maria Stuart, Königin von Schottland: Vera-Lotte Boecker

Hofdame I: Seonwoo Lee

Hofdame II: Elene Gvritishvili

Hofdame III: Lotte Betts-Dean

Hofdame IV: Meg Brilleslyper

Hofdame V / Jane Kennedy: Freya Apffelstaedt

Hofherr I / Lord Darnley: Liam Bonthrone

Hofherr II: Joel Williams

Hofherr III / Rizzio: Andrew Hamilton

Hofherr IV / Schottischer Lord I: Armand Rabot

Hofherr V / Schottischer Lord II / Henker: Paweł Horodyski

Cembalo-Solo: Mahan Esfahani

Bayerisches Staatsorchester

Chor der Bayerischen Staatsoper

Veranstaltungsort
Nationaltheater München

Am Anfang der Geschichte der Münchner Oper steht der höfische Prunk des jungen italienischen "dramma per musica", jener neuen, zunächst elitären, später aber - in Venedig - schnell volkstümlich werdenden Form musikalischen Theaters. Der Kurfürst Ferdinand Maria errichtete im Herkulessaal der Residenz ein Saaltheater, in dem vor der Hofgesellschaft die ersten italienischen Operndarstellungen inszeniert wurden. Gleichzeitig baute er nach einem Plan seines Vaters Maximilian I. das erste freistehende Opernhaus Deutschlands, indem er das alte Kornhaus, den sogenannten "Haberkasten" am Salvatorplatz, zu einem Barocktheater umgestaltete. Die höfische Ausstattungsoper bediente sich dabei meist mythologischer Stoffe und allegorischer Figuren zur Huldigung an den Fürstenhof. Oft trat die technische Ausstattung mit Flugmaschinen, Seeschlachten und Triumphzügen in Wettstreit mit der Musik.



Unter der Regierung des Kurfürsten Max II. Emanuel in den Jahren 1679 bis 1726 setzte die italienische Oper ihren Siegeszug in München fort. Sein Nachfolger Max III. Joseph ließ dann auch von Francois Cuvilliés das "teatro nuovo pressa la residenza", das Residenztheater erbauen - auch heute noch als "Cuvilliés-Theater" Opernbesuchern aus aller Welt ein Begriff. Aus dem "dramma per musica" war inzwischen die "opera seria" mit dem Kult der Arie, des Belcanto, der Primadonnen und Kastraten geworden. Allmählich entwickelten sich aber überall aus der Bürgerschicht volkstümliche Opern und Singspiele. Die Stoffe der Mythologie und der Fürstenhuldigung wichen lebensnäheren Bezügen aus dem bürgerlichen Bereich. Neue entscheidende Anstöße kamen dabei etwa aus der revolutionären französischen "opéra comique" oder dem Wiener und Leipziger Singspiel.


Aus einer Mischung verschiedenster Stilelemente besteht die "opera buffa", die Mozart mit 19 Jahren noch unter der Regentschaft von Max III. Joseph als seine erste Münchner Auftragsoper mit dem Titel La finta giardiniera komponiert hatte. Sechs Jahre später schrieb er im Auftrag des Kurfürsten Karl Theodor seine "opera seria", den Idomeneo zu Ende, ein Werk das - am 29. Januar 1781 im Residenztheater uraufgeführt - für den 25-jährigen Mozart einen entscheidenden Durchbruch bedeutete.

 

Das Nationaltheater am Max-Joseph-Platz in München ist der Spielort der Bayerischen Staatsoper und des Bayerischen Staatsballetts.

 

Das Nationaltheater können Sie sowohl mit dem Auto als auch mit den öffentlichen Verkehrsmitteln des MVV sehr gut erreichen. 

 

Mit dem MVV

S-Bahn: S 1 - 8 Marienplatz
U-Bahn: U 3, 6 Marienplatz, U 3 - 6 Odeonsplatz
Bus: 52, 131 Marienplatz, 100 Odeonsplatz
Straßenbahn: 19 Nationaltheater 


Mit dem Auto 

Anfahrt über den Altstadt-Ring in die Maximilianstraße. 

Parkgarage Max-Joseph-Platz: geöffnet Montag bis Sonntag 6.00 Uhr morgens - 2.00 Uhr nachts

Von 18 Uhr bis 8 Uhr können Sie die Nachtpauschale von € 10,- in Anspruch nehmen.

Unterkunft

Jetzt kaufen

Geschenkgutscheine

Schenken Sie jemandem eine unvergessliche Nacht in der Oper.
Wählen Sie einen Geschenkgutschein und lassen Sie die Person die Vorstellung auswählen, die sie liebt – Musik, Drama und Kunst von Weltklasse in einem eleganten Erlebnis.
Offizielle Tickets für Europas berühmteste Opernhäuser, klassische Konzerte usw.
Instagram
Payment
Google Play
App Store
© 2026 RM Europa Ticket GmbH
Whatsapp