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7. September 2020


Bianca Fiorito


Im Alter von nur fünfzehn Jahren macht sie ihren Abschluss am Konservatorium St. Cecilia. Sie spielte in mehreren Orchestern, darunter das Luigi-Cherubini-Orchester, das St. Galler Sinifonieorchester, das HEAR's Orchestra of Strasbourg und das Franco-Ferrara-Orchester.


Sara Zeneli


Junge talentierte Geigerin, bereits Gewinnerin mehrerer nationaler und internationaler Wettbewerbe.


Benedetta Bucci


Junger Bratschist mit großem Talent. Seit 2015 ist sie Teil der "LGT Young Soloists", die sich aus jungen talentierten Solisten verschiedener Nationalitäten zusammensetzt, mit denen sie auf verschiedenen Tourneen in Deutschland, Österreich, der Schweiz, Hongkong, Singapur und China engagiert war.


Giacomo Cardelli


Er gewann den 1. absoluten Preis bei verschiedenen nationalen und internationalen Wettbewerben und spielt seit seinem 12. Lebensjahr regelmäßig, sowohl als Solist als auch in der Kammermusik in Italien und im Ausland, wobei er mit angesehenen Orchestern zusammenarbeitet.


28. Oktober 2020


Fabiola Tedesco


Fabiola Tedesco gilt als einer der interessantesten italienischen Musiker ihrer Generation. Sie hat mehrere Auszeichnungen erhalten, darunter den "Maura Giorgetti"-Preis der Filarmonica della Scala, den "Stefano Tempia"-Preis und den "Daniele Gay"-Preis.


Roberto Baraldi


Seit zehn Jahren ist er Violinist im Orchester des Opernhauses La Fenice in Venedig.


Alfredo Zamarra


Zweifellos einer der geschätztesten und gefragtesten italienischen Bratschisten unserer Zeit. Derzeit ist er die erste Bratsche des Orchesters des Teatro La Fenice in Venedig.


Luigi Puxeddu

Er war viele Jahre lang Cello-Solist der Solisti Veneti und ist jetzt Mitglied der Solisti Filarmonici Italiani.


Quartett Noûs


Das Quartetto Noûs, 2011 gegründet, hat sich in kurzer Zeit als eines der interessantesten Kammermusikensembles seiner Generation etabliert. Seine mitreißenden Auftritte sind das Ergebnis einer professionellen Ausbildung, in der sich die italienische Tradition und die einflussreichsten europäischen Schulen verbinden.


5. November 2020


Emma Parmigiani


Emma Parmigiani absolvierte ihr Studium am Konservatorium "A. Boito" in Parma und erhielt die höchste Note mit Auszeichnung und einen Sonderpreis. Sie war erste Preisträgerin an mehreren internationalen Wettbewerben.


Ludovica Rana


Eine sehr junge Cellistin, eine der vielversprechendsten ihrer Generation.


Alessandro Taverna


Von den britischen Musikkritikern als "natürlicher Nachfolger seines großen Landsmannes Arturo Benedetti Michelangeli" gefeiert, regt Alessandro Tavernas "Musizieren die Sinne an wie ein Besuch in seiner Heimat Venedig" und löst "ein Gefühl des Staunens" aus.


25. November 2020


Sabrina Sanza e Valerio Borgioni


Die Gewinner des 71. AsLiCo-Wettbewerbs. 2020


Giorgio Martano


Korrepetitor. Vor kurzem nahm er an der italienischen Opernakademie Riccardo Muti 2015 teil, die Giuseppe Verdi dem FALSTAFF gewidmet hat.


2. Dezember 2020


Erica Piccotti


Ein junges Cello-Talent, das bereits zahlreiche erste Preise bei nationalen und internationalen Wettbewerben gewonnen hat. Ein Schüler von Antonio Meneses an der Hochschule der Künste in Bern und Frans Helmerson an der Kronberg Academy.


Pietro De Maria


Nachdem er den Kritikerpreis beim Tschaikowsky-Wettbewerb in Moskau (1990) erhalten hatte, gewann Pietro De Maria den Ersten Preis bei anderen renommierten internationalen Klavierwettbewerben, wie dem Dino Ciani - Teatro La Scala in Mailand (1990), dem Géza Anda in Zürich (1994) und dem Mendelssohn-Preis in Hamburg (1997).

Programm und Besetzung

7. September 2020


Ludwig van Beethoven
Serenade in D-Dur, Op.25
Duett WoO 32 Es-Dur für Viola und Violoncello Duett mit zwei obligaten Brillengläsern
Streichquintett in C-Dur, Op.29 Der Sturm

 
Weißblumig, Flöte
Sara Zeneli, Violine
Ferdinando Trematore, Violine
Benedetta Bucci, violett
Martina Santarone, violett
Giacomo Cardelli, Violoncello

 

28. Oktober 2020


Ludwig van Beethoven
Quartett in B-Dur, op. 130.


Felix Mendelssohn
Oktett in Es-Dur, op. 20.

 
Noûs-Quartett
Fabiola Tedesco, Violine
Roberto Baraldi, Violine
Alfredo Zamarra, violett
Luigi Puxeddu, Violoncello

 

5. November 2020


Claude Debussy

Sonate in g-Moll, L 140


Sergej Prokofjew

Sonate in C-Dur, Op 119


Johannes Brahms

Trio N 1 in B-Dur, Op 8
 

Emma Parmigiani, Violine
Ludovica Rana, Violoncello
Alessandro Taverna, Klavier

 

25. November 2020


Opernarien


Giuseppe Verdi - Lieber Name, aus Rigoletto
Giacomo Puccini - Was für eine eisige kleine Hand, aus La bohème
Gaetano Donizetti - Das ist der Ritter, den ich anschaue... Ich kenne auch die magische Tugend von Don Pasquale
Francesco Cilea - Es ist die übliche Geschichte des Pfarrers aus L'arlesiana
Gaetano Donizetti - Fragen Sie die schmeichelnde Aura, von L'elisir d'amore
Charles Gounod - Je veux vivre, von Roméo et Juliette
Gaetano Donizetti - Eine verstohlene Träne, aus Das Elixier der Liebe
Gaetano Donizetti - Nimm, für mich bist du frei, vom Elixier der Liebe
Giuseppe Verdi - La donna è mobile, aus Rigoletto
Giuseppe Verdi - Es ist die Sonne der Seele, aus Rigoletto


Sabrina Sanza, Sopran
Valerio Borgioni, Tenor
Giorgio Martano, Klavier

 

2. Dezember 2020


Ludwig van Beethoven
Sonate Nr. 3 in A-Dur, Op 69


Fryderyk Chopin
Sonate in g-Moll, Op 65


Erica Piccotti, Violoncello
Pietro De Maria, Klavier

Teatro La Fenice

Das Teatro La Fenice (italienisch: Gran Teatro La Fenice di Venezia) ist das größte und bekannteste Opernhaus in Venedig.
Nachdem im Jahr 1773 das wichtigste Opernhaus Venedigs dem Feuer zum Opfer gefallen war, konnten sich die Betreibergesellschaft und die Patrizierfamilie, welche die Eigentümer waren, nicht über den Wiederaufbau einigen. Daraufhin beschlossen die Betreiber, ein eigenes Haus zu errichten. Die Bauarbeiten begannen im April 1790 unter der Leitung des Architekten Gian Antonio Selva. Die Oper wurde am 16. Mai 1792 eröffnet und in Anspielung auf die Brandkatastrophe „La Fenice“ (italienisch für Phönix) benannt. Dabei ist der Name zugleich Hinweis auf den freimaurerischen Hintergrund, denn es wurde von einer Theatergesellschaft errichtet, deren Mitglieder größtenteils Freimaurerlogen angehörten. La Fenice – Phönix – der Sonnenvogel, steht hier als Symbol für Wiedergeburt und Auferstehung und bildet einen deutlichen Bezug zur Lichtsymbolik der Aufklärungszeit. Die Bühne wurde schnell eine der bedeutendsten Italiens und Europas und erlebte zahlreiche Uraufführungen. Auch in den für La Fenice geschriebenen Opern sind für die Jahre von 1792 bis 1814 freimaurerische Inhalte in zahlreichen Libretti nachgewiesen. Wie in Italien üblich, wurde damals im Karneval, zu Pfingsten und im Herbst gespielt.
Bereits 1836 wurde das Haus neuerlich durch ein Feuer schwer beschädigt. Diese Schäden konnten innerhalb eines Jahres behoben werden; der Ruf des Hauses blieb unverändert erhalten. Insbesondere Giuseppe Verdi wählte diese Bühne häufig für die Weltpremieren seiner Werke (Ernani, Attila, Rigoletto, Simon Boccanegra, La Traviata). Nach der Einigung Italiens 1870 wurden Mailand, Rom und Neapel verstärkt als Opernzentren gefördert, worunter die Bedeutung von La Fenice aber nie maßgeblich litt. 1883, zwei Monate nach Richard Wagners Tod (in Venedig), fand die italienische Erstaufführung seines vierteiligen Werks (Tetralogie) Der Ring des Nibelungen statt. 1937 wurde das Theater grundlegend durch den venezianischen Stadtbaumeister Eugenio Miozzi saniert.
Nach dem Zweiten Weltkrieg erlebte das Haus im Rahmen der Musik-Biennale Venedigs einen neuerlichen Aufschwung. In diesem Umfeld wurde das Festival für zeitgenössische Musik veranstaltet, was auch wieder zu zahlreichen Uraufführungen Anlass gab (Igor Strawinski, Benjamin Britten, Sergei Prokofjew, Luciano Berio, Luigi Nono, Bruno Maderna, Sylvano Bussotti).
Ende des 20. Jahrhunderts folgte die nächste Katastrophe: Während Renovierungsarbeiten wurde am 29. Januar 1996 das Gebäude von dem Elektroingenieur Enrico Carella und seinem Cousin Massimiliano Marchetti in Brand gesteckt, weil Carella eine Konventionalstrafe von € 7.500,00 wegen Arbeitsverzuges umgehen wollte, und brannte bis auf die Grundmauern nieder. Carella trat nach dem Urteil in letzter Instanz im Jahre 2003 die Haftstrafe nicht an und befindet sich seither auf der Flucht. Im Mai 2007 wurde der Flüchtige von Mexiko an Italien ausgeliefert. Da es um die Art der Wiedererrichtung Kontroversen gab, dauerte es einige Jahre, ehe der Neubau begonnen wurde. Schließlich wurde der im Wettbewerb 1997 ausgezeichnete Beitrag des Architekten Aldo Rossi umgesetzt. Dabei hielt sich Rossi an eine weitestgehend originalgetreue, anhand alter Fotos und Filmdokumente präzisierte Rekonstruktion, ergänzt um notwendige Funktionserweiterungen und Modernisierungen der Technik. So „konnten nun viele der über die Jahrhunderte verlorengegangenen Charakteristika des ursprünglichen Entwurfes von 1790 wieder aufgenommen werden. So zeigt sich das Theater heute zwar in seinem historischen Gewand, doch ist an vereinzelten, wohl ausgewählten Stellen, deutlich zu erkennen, dass die Gegenwart in der es errichtet worden ist, in der Architektur des Theaters reflektiert wird.“
Am 14. Dezember 2003 wurde das Haus zunächst mit einem Konzert des „Orchestra del Teatro la Fenice“ unter der Leitung von Riccardo Muti als Konzertsaal eröffnet. Am 12. November 2004 konnte nach der Fertigstellung der modernsten Bühnenmaschinerie der Welt auch der Opernbetrieb wiederaufgenommen werden. Auf dem Programm stand La Traviata von Verdi unter der Leitung von Lorin Maazel, allerdings nicht in der heute üblichen Fassung, sondern in jener Version, die gut 150 Jahre zuvor hier ihre Uraufführung erlebte. Die legendäre Akustik des Fenice konnte wiederhergestellt und sogar durch modernste Technik verbessert werden. Im Februar 2005 erlitt das Haus einen neuerlichen Schicksalsschlag durch den unerwarteten Tod des musikalischen Leiters Marcello Viotti.
Das Gran Teatro la Fenice wird ganzjährig durch das „Orchestra del Teatro la Fenice“ mit Sinfoniekonzerten bespielt. Die Opernspielsaison (Stagione) beginnt im Januar (im Unterschied zu den meisten anderen italienischen Opernhäusern) und endet im Dezember.

 

Anfahrt

Vaporetto
von Tronchetto: Linie 2
Richtung Rialto-Brücke, Markus und Lido

von der Piazzale Roma und dem Bahnhof Santa Lucia: Linie 1 oder 2
Richtung Rialto-Brücke, Markus und Lido

Haltestellen: Linie 1 bis Rialto-Brücke, St. Angel, Samuel St oder St Mark (Vallaresso);
oder nehmen Sie die Linie 2 bis Rialto-Brücke oder Markus (Vallaresso)


öffentlichen Verkehrsmitteln vom Flughafen Marco Polo - nehmen Sie die orange Linie auf der Rialto-Brücke oder der blauen Linie nach St. Mark (Vallaresso)


Parken: Sie können nicht nach Venedig fahren. Die Autos, Fahrräder und Mopeds sind in der Stadt nicht zulässig. Sie können Ihr Fahrzeug in einem der Parkhäuser am Tronchetto oder der Piazzale Roma parken.

 

Eingänge

Das Opernhaus La Fenice hat zwei Eingänge:
Der Bühneneingang nur für das Theaterpersonal und Künstler

Der Haupteingang


Aufzüge

Die Logen und Gallerie können über Aufzüge erreicht werden

 

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