Manhattan Transfer, Simone Kopmajer Band, Wolfgang Puschnig

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Januar 1970
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Manhattan Transfer

 

Tim Hauser, der in New Jersey aufgewachsene Gründer von Manhattan Transfer, wusste schon mit 15 Jahren, dass er einmal Sänger werden will. Zunächst sang er Doo-Wop, probierte sich dann im Folk, ehe er zum Jazz fand. Zur Sicherheit studierte er Wirtschaft und arbeitete zunächst auch als Marktforschungsanalyst in einer Werbeagentur.

 

1969 gründete er allerdings Manhattan Transfer und probierte es zunächst mit einer Mischung aus R&B und Country. Ein veritabler Flop. Dann, als er sich gerade als Taxifahrer verdingte, lernte er die Sängerinnen Laurel Massé und Janis Siegel kennen und gründete mit ihnen 1972 Manhattan Transfer erneut. Mit Alan Paul kam bald ein zweiter männlicher Vokalist ins Team.

 

Gemeinsam erarbeitete man sich einen an Bebop, Vocalese, Swing und Brasil orientierten Sound und eroberte die Welt damit im Sturm. Einer ihrer Hits war „Birdland“. Hauser hatte eine burgenländische Großmutter, die zwar 1906 ausgewandert war, aber bis in ihre Neunziger Deutsch gesprochen hat. Sie führte ein Zuckerlgeschäft. Vielleicht waren es diese österreichischen Wurzeln, die Hauser zum ebenfalls nach New York eingewanderten Joe Zawinul führten. Dessen Komposition „Birdland“ interpretierten Manhattan Transfer so innig, dass es ein internationaler Tophit wurde. Zawinul kassierte reichlich Tantiemen, grantelte aber trotzdem herum, dass ihm da zu wenig Bass sei.

 

Simone Kopmajer Band & Wolfgang Puschnig

 

Ihre Stimme ist von jener natürlichen Anmut, die ihre Heimat, das Ausseerland prägt. Simone Kopmajer wurde 1981 in Schladming geboren, wuchs aber in Bad Aussee auf. Also exakt zwischen den beiden so unterschiedlichen Schönheiten Grundlsee und Altausseer See, was eine schöne Metapher auf ihre Hin- und Hergezogenheit zwischen Jazz und Popmusik ist.

 

Im Vorjahr hat sie, die bei Jazzgesangslegenden Sheila Jordan und Mark Murphy in Graz studiert hat, mit „My Favourite Songs“ eine famose Werkschau im Doppelalbumsformat veröffentlicht, die ihrer Liebe zu beiden Genres gerecht wird. Auf der Jazzscheibe brilliert sie nicht nur mit formschönen Eigenkompositionen, sondern auch mit makellosen Interpretationen von Klassikern wie „Exactly Like You“ und „The Very Thought Of You“. Auf der Popscheibe verwöhnt sie u.a. mit Marvin Gayes „What´s Going On“, Adeles „Rolling In The Deep” und Frankie Vallis „Can´t Take My Eyes Off You”.

 

In ihrer bisherigen Karriere hat Kopmajer mit Meistern wie Houston Person, George Mraz, Wolfgang Puschnig und Jamaaladeen Tacuma aufgenommen.

Programm und Besetzung

Line-Up:
Simone Kopmajer: vocals
Wolfgang Puschnig: saxophone, flute
Martin Spitzer: guitar
Paul Urbanek: piano
Karl Sayer: bass
Reinhardt Winkler: drums

Wiener Staatsoper

 

Öffentliche Verkehrsmittel


U-Bahn: U1, U2, U4
Straßenbahnen: 1, 2, D, 62, 65
Autobus: 59A
Lokalbahn: Badner Bahn

Es befinden sich Taxistände in der Nähe.

 

Mit dem Auto / Parken


Parken Sie 8 Stunden um € 6,-!
Die Wiener Staatsoper und die ÖPARK-Kärntnerringgarage in der Mahlerstraße 8, unter den Ringstraßengalerien, bieten dem Publikum der Wiener Staatsoper eine vergünstigte Parkpauschale.

Ab Einfahrt in die Kärntnerringgarage können Sie 8 Stunden parken und zahlen nach Entwertung Ihres Tickets bei einem der Rabattiergeräte, die in der Wiener Staatsoper aufgestellt sind nur eine Pauschale von 6,- Euro. Die Rabattiergeräte befinden sich bei folgenden Garderoben: Operngasse, Herbert von Karajan-Platz, Balkon rechts und links sowie Galerie.

Wichtig: Um den Rabatt zu erhalten, bitte bei der Einfahrt ein Ticket ziehen und nicht die Kreditkarte verwenden!

Sie können mit Ihrem in der Wiener Staatsoper entwerteten Ticket dann bequem mit Kreditkarte oder Bargeld bei den Automaten bezahlen.

Die Automaten akzeptieren Münzen und Banknoten bis zu einer Höhe von 50.- Euro. Eine über 8 Stunden hinausgehende Parkdauer wird stundenweise zum Normaltarif verrechnet.

 

Geschichte

 

Geplant wurde das Opernhaus von den Wiener Architekten August von Sicardsburg, der den Grundplan entwarf, und Eduard van der Nüll, der die Innendekoration gestaltete. Aber auch andere bedeutende Künstler wirkten mit. Etwa Moritz von Schwind, der die Fresken im Foyer und den berühmten "Zauberflöten"-Freskenzyklus in der Loggia malte. Die beiden Architekten erlebten die Eröffnung "ihres" Opernhauses nicht mehr. Der sensible van der Nüll beging Selbstmord, sein Freund Sicardsburg erlag wenig später einem Schlaganfall.

Am 25. Mai 1869 wurde das Haus mit Mozarts DON JUAN in Anwesenheit von Kaiser Franz Joseph und Kaiserin Elisabeth feierlich eröffnet.
Mit der künstlerischen Ausstrahlung unter den ersten Direktoren Franz von Dingelstedt, Johann Herbeck, Franz Jauner und Wilhelm Jahn wuchs jedoch auch die Popularität des Bauwerkes. Einen ersten Höhepunkt erlebte die Wiener Oper unter dem Direktor Gustav Mahler, der das veraltete Aufführungssystem von Grund auf erneuerte, Präzision und Ensemblegeist stärkte und auch bedeutende bildende Künstler (darunter Alfred Roller) zur Formung der neuen Bühnenästhetik heranzog.

Ein dunkles Kapitel in der Geschichte des Hauses sind die Jahre von 1938 bis 1945, als im Nationalsozialismus viele Mitglieder des Hauses verfolgt, vertrieben und ermordet wurden, zahlreiche Werke nicht mehr gespielt werden durften.

Am 12. März 1945 wurde das Haus am Ring durch Bombentreffer weitgehend verwüstet, doch bereits am 1. Mai 1945 wurde die "Staatsoper in der Volksoper" mit einer Aufführung von Mozarts DIE HOCHZEIT DES FIGARO eröffnet, am 6. Oktober 1945 folgte die Wiedereröffnung des in aller Eile restaurierten Theaters an der Wien mit Beethovens FIDELIO. Damit gab es für die nächsten zehn Jahre zwei Spielstätten, während das eigentliche Stammhaus mit großem Aufwand wiedererrichtet wurde.

Schon am 24. Mai 1945 hatte der Staatssekretär für öffentliche Bauten, Ing. Julius Raab, den Wiederaufbau der Wiener Staatsoper verkündet. Nur die Hauptfassade, die Feststiege und das Schwindfoyer waren von den Bomben verschont geblieben - mit neuem Zuschauerraum und modernisierter Technik wurde die Wiener Staatsoper glanzvoll mit Beethovens FIDELIO unter Karl Böhm am 5. November 1955 wiedereröffnet. Die Eröffnungsfeierlichkeiten wurden vom Österreichischen Fernsehen übertragen und in der ganzen Welt zugleich als Lebenszeichen der neuerstandenen 2. Republik verstanden.

Heute gilt die Wiener Staatsoper als eines der wichtigsten Opernhäuser der Welt, vor allem als das Haus mit dem größten Repertoire. Direktor ist seit 1. September 2010 Dominique Meyer.

© Bwag/Commons
© Marco Glaviano
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