La Bayadere

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La Bayadère – Marius Petipa – Albert Mirzoyan / Ludwig Minkus
Klassisches Ballett
Dauer: 3 Stunden 21 Minuten einschließlich zwei Pausen

 

Die Choreografie von Marius Petipa entführt das Publikum in das legendäre Indien und erzählt die tragische Liebesgeschichte zwischen einer Tempeltänzerin und einem edlen Krieger. La Bayadère ist ein hervorragendes Beispiel der klassischen Balletttradition, doch die neue Produktion des Ungarischen Nationalballetts erweist sich als ein besonderes Erlebnis. Die Aufzeichnungen der ursprünglichen Choreografie von 1877 sind unvollständig, der vierte Akt des Balletts ist verloren gegangen. Dank der Arbeit des Ballettmeisters und Choreografen Albert Mirzoyan kann die vollständige Handlung durch die Rekonstruktion der fehlenden Teile wieder erlebt werden.

 

Elterliche Begleitung – Die Aufführung wird für Kinder unter 12 Jahren nicht empfohlen.
Hinweise zur Produktion – In einigen Szenen werden starke Blitzlichter eingesetzt, die bei lichtempfindlichen Personen störend wirken können.

 

 

Synopsis

 

Akt I
Szene 1

Eine Gruppe junger Krieger unter der Führung von Solor ist auf Tigerjagd. Bevor sie tiefer in den Wald vordringen, beauftragt Solor den Fakir Magdaveya, der Bayadère Nikiya auszurichten, dass er außerhalb des Tempels auf sie warten wird. Die Priester unter der Leitung des Hohen Brahmanen ziehen aus dem Tempel, um am Feuerfest teilzunehmen. Die Fakire und die Tempeltänzerinnen, die Bayadèren, führen einen heiligen Tanz auf – unter ihnen die schöne Nikiya. Nach der Zeremonie vergisst der Hohe Brahmane seine Würde und sein Gelübde und gesteht Nikiya seine Liebe. Er verspricht ihr alle Schätze Indiens, doch sie weist ihn zurück. Die Bayadèren reichen den Fakiren Wasser aus dem heiligen Brunnen. Magdaveya überbringt Nikiya heimlich Solors Botschaft, die ihr Herz mit Freude erfüllt. Die Nacht bricht herein, und Nikiya folgt dem Ruf der Liebe. Während der Fakir ihr geheimes Treffen bewacht, belauscht der Hohe Brahmane das Gespräch der Liebenden. Solor schlägt Nikiya vor, gemeinsam zu fliehen. Sie stimmt zu, bittet ihn jedoch, beim heiligen Feuer ewige Treue zu schwören. Der Hohe Brahmane bereitet seine Rache vor und ruft die Götter um Strafe an.

 

Szene 2
Der Rajah Dugmanta kündigt seiner Tochter Gamzatti an, dass sie bald ihrem Verlobten begegnen wird. Solor trifft im Palast ein, und der Rajah stellt ihm seine schöne Tochter vor und verkündet ihre Verlobung. Solor ist von Gamzattis Schönheit beeindruckt und kann die Heirat trotz seines Schwurs gegenüber Nikiya nicht ablehnen. Nikiya wird zur Verlobungsfeier in den Palast gerufen. Auch der Hohe Brahmane erscheint und will den Rajah über Solors geheimes Gelübde informieren. Dugmanta schickt alle fort, da er ahnt, dass der Besuch des Priesters mit der bevorstehenden Hochzeit zusammenhängt. Gamzatti belauscht das Gespräch und erfährt von Solors Liebe zu Nikiya. Trotz seines Zorns hält Dugmanta an der Hochzeit fest. Der Rajah beschließt, dass die Bayadère kein Hindernis sein darf und sterben muss. Der Brahmane ist erschüttert über diese grausame Entscheidung. Nikiya kehrt zurück, und Gamzatti begegnet ihrer Rivalin. Sie prahlt mit ihrer bevorstehenden Hochzeit und zeigt ihr Solors Bild. Nikiya ist verzweifelt, da Solor ihr ewige Treue geschworen hat. Gamzatti verlangt, dass Nikiya auf Solor verzichtet, doch diese ist eher bereit zu sterben. Reichtümer werden ihr angeboten, doch sie lehnt ab. Im Streit greift Nikiya Gamzatti mit einem Dolch an, doch die Dienerin Aiya geht dazwischen, und Nikiya flieht. Gamzatti erkennt, dass sie Solor nur gewinnen kann, wenn Nikiya stirbt.

 

Akt II
Im Garten des Palastes findet ein prächtiges Fest zur Hochzeit von Solor und Gamzatti statt. Auch Nikiya ist eingeladen, um mit ihrem heiligen Tanz zu erfreuen. Sie darf ihren Schmerz nicht zeigen, doch sie blickt immer wieder zu Solor. Aiya überreicht ihr im Namen des Rajah einen Blumenkorb, in dem auf Gamzattis Befehl eine Schlange verborgen ist. Nikiya tanzt freudig weiter, da sie glaubt, Solor habe ihr das Geschenk geschickt. Beim Halten des Korbes wird sie von der Schlange gebissen. Der Brahmane bietet ihr ein Gegengift im Austausch für ihre Liebe an, doch sie bleibt treu und wählt den Tod. Verzweifelt bricht Solor über ihrem leblosen Körper zusammen.

 

Akt III
Szene 1

Der untröstliche Solor leidet unter Gewissensbissen und befiehlt Magdaveya, ihm Opium zu bringen, um seine Gedanken zu betäuben.

 

Szene 2
Nachdem Solor in einen tiefen Traum gefallen ist, erscheinen Schatten aus der Dunkelheit. In einer langen Reihe steigen sie von den Berggipfeln herab, und auch Nikiya ist unter ihnen.

 

Szene 3
Der Krieger erwacht. Der Rajah erscheint mit Toloragva und mahnt ihn, dass die Hochzeit bevorsteht. Widerwillig ist Solor bereit, sein Versprechen gegenüber Dugmanta zu erfüllen.

 

Szene 4
Bei der Hochzeitszeremonie begrüßen Tänze das Paar. Ein Blumenkorb wird Gamzatti überreicht, die ihn sofort wegwirft, da er sie an den Korb erinnert, der einst die tödliche Schlange verbarg. Solor glaubt Nikiya zu sehen, doch der Rajah holt ihn in die Wirklichkeit zurück. Die Verbindung soll besiegelt werden. Der Hohe Brahmane segnet das Paar, und alle betreten den Tempel. Doch ihr Glück währt nicht. Der Zorn des Gottes Vishnu zerstört den Tempel. Im Tod sind Solor und die Bayadère wieder vereint, ihre Liebe überdauert alles in der Ewigkeit.

Programm und Besetzung

Dirigenten: David Coleman, Peter Dobszay
Nikiya, eine Bayadère: Tatyjana Melnyik, Maria Jakowlewa, Maria Beck, Ellina Pohodnih, Soobin Lee
Solor, reicher Krieger: Motomi Kiyota, András Rónai, Gergő Ármin Balázsi, Louis Scrivener, Boris Zhurilov
Gamzatti, die Tochter des Radschas: Yuki Wakabayashi, Claudia García Carriera, Anastasiia Nuikina, Elena Sharipova

 

Mit dem Ungarischen Nationalballett, dem Orchester der Ungarischen Staatsoper und dem Ungarischen Nationalballett-Institut.

 

Choreograf: Marius Petipa, Albert Mirzoyan
Bühnenbild: István Rózsa
Kostümbild: Nóra Rományi
Lichtdesign: Tamás Pillinger
Ballett-Repetitoren: Cristina Balaban, Stanislav Beliaevskii, Anastasia Dunets, James Forbat, István Kohári, Gergely Leblanc, Albert Mirzoyan, Ildikó Pongor, Tamás Solymosi, Győrgy Szirb
Repetiteur des Ungarischen Nationalballett-Instituts: Dace Radina, Nataliia Yakushkina

 

Musik der rekonstruierten Szenen zusammengestellt und bearbeitet von György Lázár
Komponist: Ludwig Minkus
Librettist: Marius Petipa, Szergej Hugyekov

Ungarische Staatsoper

INFORMATION BEI VOLLEM HAUS!

Sollten für die gewählte Zeit alle Sitzplätze ausverkauft sein, Sie aber trotzdem unsere Produktion an diesem Tag sehen wollen, beginnen wir 2 Stunden vor Vorstellungsbeginn mit dem Verkauf von 84 unserer äußerst günstigen Stehplätze, mit denen Sie die besuchen können Galerie im 3. Stock. Tickets können an der Kasse des Opernhauses und über unsere Online-Schnittstelle erworben werden. Wir machen Sie darauf aufmerksam, dass die Bühne von den Stehplätzen und den Seitensitzen nur eingeschränkt einsehbar ist, gleichzeitig aber auch die Nachführung durch die Fernsehübertragung vor Ort unterstützt wird.

 

Das Gebäude der Ungarischen Staatsoper (ungarisch: Operaház) ist eines der prachtvollsten Beispiele der Neorenaissance-Architektur im Stadtteil Pest der ungarischen Hauptstadt Budapest. Zu finden ist es im VI. Bezirk (Terézváros) an der Andrássy út 22.

Das Opernhaus wurde zwischen 1875 und 1884 errichtet und von der Stadt Budapest sowie Kaiser Franz Joseph finanziert. Das Ungarische Königliche Opernhaus, wie es damals hieß, wurde am 27. September 1884 feierlich eröffnet. Das Gebäude ist überaus reich geschmückt mit barocken Elementen, mit zahlreichen Ornamenten, Gemälden und Skulpturen. Besonders erwähnenswert sind die Wandgemälde in Treppenaufgängen und dem Zuschauerraum der Oper, welche von Bertalan Székely, Mór Than und Károly Lotz angefertigt wurden. Die Budapester Oper gilt als eines der Meisterwerke von Miklós Yblund als eines der schönsten Opernhäuser der Welt.

Vor dem Gebäude findet man jeweils eine Statue von Ferenc Erkel, dem Komponisten der ungarischen Nationalhymne, und von Franz Liszt, beide geschaffen von Alajos Stróbl.

Ferenc Erkel war der erste Direktor der Oper, aber auch der bedeutende österreichische Komponist Gustav Mahler hielt hier von 1888 bis 1891 das Direktorenamt inne. Selbst Puccini hat zweimal persönlich die Premieren seiner Opern hier inszeniert.

 

Viele wichtige Künstler waren da Gäste, inklusiv der Komponist Gustav Mahler, der an Direktor der Budapester Staatsoper von 1887 bis 1891 war. Er hat zum internationalen Ansehen dieser Institution beigetragen. Wagners Opern wurden aufgeführt, sowie Magcagnis Cavalleria Rusticana. Die ungarische Staatsoper erhielt immer einen professionellen Standard, viele internationale Persönlichkeiten wie: Renée Fleming, Cecilia Bartoli, Monserrat Caballé, Placido Domingo, Luciano Pavarotti, José Cura, Thomas Hampson and Juan Diego Flórez wurden eingeladen auf der Bühne aufzutreten. Die ungarische Besetzung inkludierte unter anderem hervorragende und berühmte Künstler wie: Éva Marton, Ilona Tokody, Andrea Rost, Dénes Gulyás, Attila Fekete and Gábor Bretz.

Zu den bedeutenden Dirigenten der Staatsoper gehören Otto Klemperer, Sergio Failoni und Lamberto Gardelli. Zweite Spielstätte der Ungarischen Staatsoper ist das Erkel Theater.

 

Opera de Stat Maghiară
Attila Nagy
© Berecz Valter
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