Juan Diego Flórez

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Januar 1970
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Aufgrund seines besonderen Wunsches, nach dem durch den Gesundheitsnotstand verursachten schweren Moment auf die Bühne zurückzukehren, hat der Tenor Juan Diego Flórez das Programm für diesen Anlass geändert und blickt auf einige seiner größten Hits im Gran Teatre del Liceu zurück.


Seit seinem Debüt im Gran Teatre del Liceu hat der peruanische Tenor Juan Diego Flórez fast nie einen Besuch im Opernhaus von Barcelona versäumt. Als herausragender Interpret von Rossini und spätem Belcanto verfügt Flórez über eine der reinsten und kristallklarsten Stimmen unserer Zeit. Sein Wechsel zu einem viel lyrischeren Repertoire mit Ausflügen in die französische Oper und zu Mozart bestätigt nur sein Talent und seine Strenge.

Programm und Besetzung

ERSTER TEIL


Gioachino Rossini (1792 - 1868)
Ouvertüre (tba)
"Principe più non sei... Sì, ritrovarla io giuro" (La cenerentola)
"La speranza più soave" (Semiramide)


Gaetano Donizetti (1797 - 1848)
Ouvertüre (tba)
"Linda!... si ritirò" (Linda di Chamounix)
"Tombe degli avi miei... Fra poco a me ricovero" (Lucia di Lammermoor)


Vincenzo Bellini (1801 - 1835)
Ouvertüre (tba)
"Tutto è sciolto... Ah! Perchè non posso odiarti" (La sonnambula)


ZWEITER TEIL


Jules Massenet (1842 - 1912)
"Pourquoi me réveiller" (Werther)


Jacques Offenbach (1819 - 1880)
"Va pour Kleinzach!" (Les contes d'Hoffmann)


Giuseppe Verdi (1813 - 1901)
Ouvertüre (tba)
"La mia letizia infondere" (I lombardi)
"Ausfallschritt da lei... De' miei bollenti spiriti... O mio rimorso" (La traviata)


Gaetano Donizetti (1797 - 1848)
Ouvertüre (tba)
"Rataplan, Rataplan, Rataplan, Rataplan! (La fille du régiment) (mit dem Chor des Liceu)
"Ah! Mes amis... Pour mon âme" (La fille du régiment)

Gran Teatre del Liceu

Das Gran Teatre del Liceu ist das größte Opernhaus der katalanischen Hauptstadt Barcelona und liegt an den Rambles im Zentrum der Stadt.

Das Theater wurde am 4. April 1847 eröffnet und nach einem Brand am 31. Januar 1994 im Jahr 1999 wiedereröffnet.

 

Der Wiederaufbau

Nach der Brandkatastrophe wurde beschlossen, das Liceu „am selben Ort und so wie es war“ wieder aufzubauen, allerdings mit den nötigen Verbesserungen. Eine gemeinnützige Stiftung wurde gegründet, die „Fundació del Gran Teatre del Liceu“ und die private Trägergesellschaft überließ trotz innerer Widerstände einzelner Miteigentümer das Grundeigentum der öffentlichen Hand. Die Stiftung startete eine große und erfolgreiche Spendenkampagne. Die Hälfte der Rekonstruktionskosten konnten so gedeckt werden.

Nach 5 Jahren „Liceu a l'exili“ an verschiedenen Spielstätten öffnete das Haus am 7. Oktober 1999 wieder seine Pforten. Am Programm stand Turandot von Puccini, das Werk, das auch am 31. Januar 1994 hätte gespielt werden sollen. Die Fassaden und der Spiegelsaal waren erhalten geblieben. Der Zuschauerraum wurde in alter Art rekonstruiert, allerdings in den Jahren 1998–1999 mit neuen Malereien des katalanischen Künstlers Perejaume ausgestattet. Bühne und Büros wurden modernisiert. Auch ein neuer kleiner Saal wurde geschaffen und die Pausenräumlichkeiten wurden erweitert. Als Architekten des Rekonstruktionsprojektes fungierten Ignasi de Solà-Morales, Xavier Fabré und Lluís Dilmé.

 

Zahlen und Fakten

Der große Saal hat bei 360 m² Fläche eine Kapazität von 2.286 Plätzen in Theaterbestuhlung. Er wird auch als Bankettsaal genutzt, auf einer Fläche von 530 m² finden dann 350 bis 530 Personen Platz. Veranstaltungen finden auch im Saló dels Miralls (spanisch: Salón de los Espejos, dt: Spiegelsalon, max. 280 Personen), im Foyer und im Vestibül statt. Seit der Wiedereröffnung 1999 verfügt das Haus über eine außergewöhnlich aufwändige Bühnentechnik, die schnelle und kosteneffiziente Wechsel der Bühnenbilder erlaubt.

 

Besichtigung

Eine Besichtigung des Opernhauses außerhalb der Konzertzeiten ist möglich. Täglich werden geführte Rundgänge angeboten, diese dauern etwa eine Stunde. Ungeführte Rundgänge sind ebenso möglich.

 

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