Jazzorchester Vorarlberg, Orges & Die Ockus-Rockus-Band

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Januar 1970
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Alle Jahre wieder pflegt das Jazzorchester Vorarlberg im Spielboden ein Gastspiel der besonderen Art zu veranstalten. In den vergangenen Jahren teilten etwa Sängerin Fatima Spar, der Komponist Gerd Hermann Ortler oder zuletzt die 5/8terl in Ehr’n mit dem JOV die Bühne. Orges Toçe hat eine Stimme wie eine Schaufel voller whiskeygetränktem Kies. Seine Ockus-Rockus Band spielt Fingerpickin'-Country mit einem südosteuropäischen Einschlag und einer betrunkenen, Burlesk-Jazz-Ästhetik. Balkan-Beats, Rock ‘n‘ Roll, Gipsy Swing, Blues und Jazz geprägter Sound, den sie selber als Balkanbilly bezeichnen.

Programm und Besetzung

Jazzorchester Vorarlberg
Martin Franz, Raphael Frei, Klaus Peter, Isabella Lingg: Schilf
Jan Ströhle, Phil Yaeger, Thomas Halfer: Posaune
Christoph Ellensohn: Waldhorn
Markus Pechmann, Martin Eberle, Anton Meusburger: Trompeten
Benny Omerzell: Tastaturen


Orgen & die Ockus-Rockus-Band
Orges Toçe: Gesang, Gitarre
Bernd Satzinger: Bass
Christian Marquez Eberle: Trommeln

PORGY & BESS Jazzclub

Das Porgy & Bess (eigentlich Jazz- and Musicclub Porgy & Bess) ist ein Jazzclub in der Riemergasse 11 im 1. Bezirk von Wien. Der 1993 gegründete Club gilt „als wichtigster Jazzveranstalter und Szenetreffpunkt“ der österreichischen Hauptstadt.

Das Programm des Porgy & Bess spricht ein sehr großes Publikum an, etwa 70.000 Gäste im Jahr; entsprechend wird Jazz „sehr pluralistisch verstanden“, und im Programm „auch in Randbereiche, wie elektronische Musik, zeitgenössische Musik und Weltmusik, vorgedrungen.“  Neben zahlreichen internationalen Interpreten, insbesondere aus dem US-amerikanischen Raum, finden auch österreichische Musiker hier eine Auftrittsmöglichkeit. Der Club bietet auch die Bühne für Events, wie etwa die Verleihung des Austrian World Music Award.

Dem Musikwissenschaftler Christian Scheib zufolge ist das Porgy & Bess „gleichzeitig essenziell für die Weiterentwicklung der musikalischen (Jazz-)Wirklichkeit einer Stadt“ und braucht und verbraucht „als Stadtraum schlicht alltäglich Musik“. Es schaffe sich „durch künstlerische Vorlieben, akustische Qualität, Fassungsvermögen und realer Auslastung die notwendige Abgrenzung von anderen Clubs.“ Dabei erlauben die unterschiedlichen Bereiche des Jazzclubs – Bereich vor der Bühne mit Tischen, Galerie im oberen Stockwerk, ein seitlicher Bereich mit einer Bar am Tresen – unterschiedlich intensive Konzentration auf das Konzertgeschehen. Für die Jazzthetik ist das Porgy & Bess sogar ein „Traditionsclub.“

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