Ein Deutsches Barock-Requiem
April 2026 | ||||||
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Introspektion und Hoffnung durch den deutschen Barock
Ein deutsches Barockrequiem führt uns in die sakrale deutsche Musik des 17. und frühen 18. Jahrhunderts ein und erkundet Komponisten wie Scharmann, Selle, Schein, Geist, Hammerschmidt und Förtsch. Lionel Meunier und Vox Luminis präsentieren ein Programm, das Homophonie und Polyphonie, vokale Verzierungen und kontrapunktische Raffinesse kombiniert und einen musikalischen Diskurs schafft, in dem Tod, Trost und Hoffnung miteinander verschmelzen.
Inspiriert von Heinrich Schütz’ Musikalische Exequien und mit einem Augenzwinkern auf Brahms’ bekanntes Ein deutsches Requiem wechselt das Repertoire zwischen Feierlichkeit und Momenten der Kontemplation, harmonischen Modulationen und imitierenden Texturen. Die weniger bekannten Werke, sorgfältig wiederbelebt, bieten eine emotionale Reise, die die deutsche Barocktradition mit späteren Empfindungen verbindet und die expressive Tiefe vorwegnimmt, die Brahms Jahrhunderte später inspirieren sollte. Meunier hat dieses Requiem als Weg von der Introspektion zur Hoffnung konzipiert.
Am Nachmittag des Karsamstags wird die Carme-Kirche im Schloss von Peralada eine intensive und meditative Klangerfahrung bieten, bei der jede Vokallinie und jedes Wort klar artikuliert wird und mit der Schönheit eines oft auf der Bühne unerforschten deutschen Barocks resoniert.
Programm und Besetzung
Programm
Andreas SCHARMANN (1644 – 1675)
Gedenke, Herr, wie es uns gehet
Thomas SELLE (1599 – 1663)
Sinfonia Und da der Sabbath vergangen war
Johann Hermann SCHEIN (1586 – 1630)
Selig sind, die da geistlich arm sind
Christian GEIST (1650 – 1711)
Die mit Tränen säen
Tobias MICHAEL (1592 – 1657)
Die Erlöseten des Herren Wolfgang
Carl BRIEGEL (1626 – 1712)
Ach, Herr, lehre doch mich
Andreas HAMMERSCHMIDT (1611? - 1675)
Ach wie gar nichts sind alle Menschen
Heinrich SCHWEMMER (1621 – 1696)
Die Gerechten Seelen sind in Gottes Hand
Johann Hermann SCHEIN
Wie lieblich sind deine Wohnungen
... Ich will schweigen
Andreas HAMMERSCHMIDT
Der Tod ist verschlungen
Johann Philipp FÖRTSCH (1652 – 1732)
Selig sind die Toten
Künstlerische Details
VOX LUMINIS
Lionel MEUNIER, Musikalische Leitung
Carmen Kirche
Die Carmen-Kirche aus dem 14. Jahrhundert ist Schauplatz von Rezitalen, Kammerkonzerten und kleinformatigen Opern mit einer Kapazität für rund 240 Personen.

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