Dusha Connection, Wolfgang Puschnig

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Mit dem neuen Programm Invisible Bridges ist Dusha Connection den unsichtbaren kulturellen Brücken Mittel-, Süd- und Osteuropas gefolgt und hat einen musikalischen Schatz gehoben: Nach der Vertreibung der sephardischen Juden aus Spanien Ende des 15. Jahrhunderts findet sich etwa eine Fado-Melodie im Leitmotiv einer bosnischen Sevdalinka, der für Sarajevo typischen Ballade wieder, jiddische Klezmer-Harmonien tauchen in griechischen Volksliedern auf und seit der Türkenzeit prägen orientalische Skalen und Rhythmen die Liedtradition am Balkan.

 

Vor dem historischen Hintergrund von Europas gemischter Bevölkerung und wechselhafter Geschichte sind die Wanderwege der traditionellen Volksmusiken und ihre gegenseitige Befruchtung die Inspiration für dieses durch und durch „europäische“ Jazz-Album.

 

Programm und Besetzung

Wolfgang Puschnig: Altsaxophon, Flöte
Sebastian Schneider: Klavier
Clemens Rofner: Bass
Esad Halilovic: Trommeln

PORGY & BESS Jazzclub

Das Porgy & Bess (eigentlich Jazz- and Musicclub Porgy & Bess) ist ein Jazzclub in der Riemergasse 11 im 1. Bezirk von Wien. Der 1993 gegründete Club gilt „als wichtigster Jazzveranstalter und Szenetreffpunkt“ der österreichischen Hauptstadt.

Das Programm des Porgy & Bess spricht ein sehr großes Publikum an, etwa 70.000 Gäste im Jahr; entsprechend wird Jazz „sehr pluralistisch verstanden“, und im Programm „auch in Randbereiche, wie elektronische Musik, zeitgenössische Musik und Weltmusik, vorgedrungen.“  Neben zahlreichen internationalen Interpreten, insbesondere aus dem US-amerikanischen Raum, finden auch österreichische Musiker hier eine Auftrittsmöglichkeit. Der Club bietet auch die Bühne für Events, wie etwa die Verleihung des Austrian World Music Award.

Dem Musikwissenschaftler Christian Scheib zufolge ist das Porgy & Bess „gleichzeitig essenziell für die Weiterentwicklung der musikalischen (Jazz-)Wirklichkeit einer Stadt“ und braucht und verbraucht „als Stadtraum schlicht alltäglich Musik“. Es schaffe sich „durch künstlerische Vorlieben, akustische Qualität, Fassungsvermögen und realer Auslastung die notwendige Abgrenzung von anderen Clubs.“ Dabei erlauben die unterschiedlichen Bereiche des Jazzclubs – Bereich vor der Bühne mit Tischen, Galerie im oberen Stockwerk, ein seitlicher Bereich mit einer Bar am Tresen – unterschiedlich intensive Konzentration auf das Konzertgeschehen. Für die Jazzthetik ist das Porgy & Bess sogar ein „Traditionsclub.“

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