Die Stühle | Eugène Ionesco

Eine tragische Farce
Deutsch von Jacqueline Seelmann-Eggebert und Ulrich Seelmann-Eggebert

 

Tragische Farce? – Komische Tragödie? – Abschiedssymphonie? Die Stühle, neben Becketts Warten auf Godot und Endspiel einer der „Klassiker“ der Moderne. Auf der ganzen Welt spielen „Der Alte“ und „Die Alte“ das geheimnisvolle Weltspiel von Alter, Wahn und Klarheit der Andersseienden, von der Kraft der Hoffnung und der Phantasie – und vom Abschiednehmen in finsteren Zeiten. Auf der Suche nach Verständnis, Begegnung, Wärme, Liebe sind nichts als Stühle die stummen, geduldigen Mitspieler, auch sie voll Geheimnis und Geschichte.

Den beiden Akteuren dieses Weltspiels begegnet man täglich, auf der Straße, im Supermarkt, im Büro, in Schule und Altersheim … Man muss nur wieder lernen genau zu sehen, genau zu hören, genau hinzuschauen – sonst bleiben die Gäste dieser beiden „Helden des Alltags“ unsichtbar – und am Ende bleibt nichts als eine große, urplötzliche Stille.

Programm und Besetzung

mit

Die Alte: Maria Happel
Der Alte: Michael Maertens
Der Redner: Mavie Hörbiger

 

Regie Team
Regie: Claus Peymann, Leander Haußmann
Dramaturgie: Jutta Ferbers
Bühne: Gilles Taschet
Kostüme: Margit Koppendorfer
Licht: Ulrich Eh, Michael Hofer
Sounddesign: David Müllner
Musik: Tommy Hojsa, Bernhard Moshammer

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Oktober 2019
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Akademietheater Wien

Die einzigartige Bühnensituation im Akademietheater, die besondere Nähe und Konzentration des Raumes bieten beste Voraussetzungen für starkes Schauspielertheater und werden von Regisseuren, Darstellern und Publikum gleichermaßen geschätzt. Große Regie-Namen wie George Tabori, Peter Zadek, Luc Bondy oder Andrea Breth haben hier bedeutende Erfolge gefeiert, in den letzten Jahren haben u.a. die Regisseure Stefan Bachmann, Nicolas Stemann, Alvis Hermanis, David Bösch und Roland Schimmelpfennig den Spielplan des Akademietheaters geprägt.
 

Geschichte:

Das Akademietheater in den Jahren 1911 bis 1913 von den Architekten Fellner und Hellmer und Ludwig Baumann erbaut, und ist seit 1922 die zweite Spielstätte des Burgtheaters. Nach langjähriger Intervention der Burgschauspieler, die sich eine zweite, intimere Spielstätte wünschten, gelang es Max Paulsen, das Theater der Akademie für Musik und darstellende Kunst, kurz Akademietheater genannt, als Kammerspielbühne dem Burgtheater anzugliedern. Die Eröffnung fand am 8. September 1922 mit Goethes "Iphigenie auf Tauris" statt.

 

Parken bei Akademietheater
 

Besucher des Akademietheaters und des Kasinos können um eine Parkpauschale von € 5,- für 5 Stunden im Zeitraum von 17:00 Uhr - 08:00 Uhr (samstags, sonntags und feiertags ab 12:00 Uhr) in der WIPARK - Garage am Beethovenplatz parken. Die dazu benötigte Theater-Gutzeitkarte erhalten Sie an der jeweiligen Abendkassa.

Die Bezahlung der Parkgebühr erfolgt am Kassenautomaten in der Parkgarage. Nach Einführen Ihres Park-Tickets stecken Sie die Theater-Gutzeitkarte nach: Der ermäßigte Tarif wird angezeigt. Nach Bezahlung am Kassenautomaten wird das Ausfahrtsticket ausgegeben.

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