Die Milde des Titus

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November 2026 Next
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Die Milde des Titus – Wolfgang Amadeus Mozart
Opera seria in zwei Akten (1791)
Dauer: 2 Std. 45 Min. mit 1 Pause
Sprache: Italienisch
Übertitel: Französisch / Englisch

 

Der Titel Die Milde des Titus kündigt es von Anfang an an: Der Kaiser von Rom wird, obwohl er von seinem Freund verraten wurde, der aus Liebe zu einer Frau versucht hat, ihn zu töten, den Verschwörern verzeihen. Dieses Thema der Milde ist ein klassisches Motiv der Oper, insbesondere bei Werken, die im Auftrag eines Hofes entstanden sind.

 

Genau dies ist bei diesem Werk der Fall, das Mozart 1791 in nur achtzehn Tagen für Prag anlässlich der Krönung Leopolds II. komponierte, parallel zur Zauberflöte und zum Requiem. Trotz eines Librettos des Dichters Metastasio, das bereits vielfach von anderen Komponisten verwendet worden war, und einer musikalischen Form – der Opera seria –, die bereits als überholt galt, bringt Mozarts subtile und feinsinnige Musik die Wahrhaftigkeit der Gefühle zum Ausdruck.

 

In der stilisierten Inszenierung von Willy Decker enthüllt ein Marmorblock im Zentrum der Bühne nach und nach die verborgene Seite des Kaisers: die eines einsamen und verletzten Menschen.

 

Programm und Besetzung

Pavol Breslik - Tito Vespasiano (24. Nov. > 7. Dez.)
Matthew Polenzani - Tito Vespasiano (10. > 25. Dez.)
Hanna-Elisabeth Müller - Vitellia
Johanna Wallroth - Servilia
Emily D'Angelo - Sesto
Maria Warenberg - Annio
Alex Rosen - Publio

 

Orchester und Chor der Pariser Oper

 

Wolfgang Amadeus Mozart - Musik (1756–1791)
Pietro Metastasio - Libretto, bearbeitet von Caterino Mazzolà
Harry Bicket - Musikalische Leitung
Willy Decker - Inszenierung
John Macfarlane - Bühnenbild und Kostüme
Hans Toelstede - Licht
Ching-Lien Wu - Chordirektorin

 

Ouvertüre

1. Akt - 65 Min.
Pause - 30 Min.

2. Akt - 70 Min.
Ende

Pariser Oper Palais Garnier

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Agenturnummer: 4848428

 

Die Pariser Oper (offizieller Name: Opéra National de Paris) und ihre Vorgängerinstitute spielen durch stilprägende Uraufführungen eine bedeutende Rolle in der Operngeschichte. Die Institution der Opéra wurde immer als unabhängig von ihren wechselnden Aufführungsorten betrachtet. Vor der Französischen Revolution (seit 1669) hieß sie Académie Royale de musique und war in die Académie Royale eingegliedert.

Die Opéra war am Ende des 17. Jahrhunderts (ähnlich wie die Comédie-Française für das gesprochene Drama) das offizielle Theater des französischen Hofs. Im Unterschied zur Comédie-Française bekam die Opéra keine königlichen Subventionen und musste ihre Kosten zum Teil durch Vermietung ihrer Privilegien decken. Am Ende des 18. Jahrhunderts gesellte sich zu ihr die Opéra-Comique als Institution einer bürgerlichen Gegenkultur zur Opéra. Im 19. Jahrhundert zog sich der Adel von der Oper zurück, und als Gegengewicht zur aufstrebenden Gattung der Opéra comique entwickelte sich die Grand opéra als neue und ebenfalls bürgerliche Stütze der Opéra. Aus den Tanzeinlagen der Opern, die in Frankreich immer sehr wichtig waren, entwickelte sich hier das eigenständige Ballett. – Als „nationale“ Institution besteht die Opéra bis heute.

Die Opéra Garnier, auch Palais Garnier genannt, ist eines der zwei Pariser Opernhäuser, die der staatlichen Institution Opéra National de Paris unterstehen. Die Opéra Garnier wurde 1875 eröffnet und liegt am rechten Seineufer im 9. Bezirk. Ihren Namen verdankt sie ihrem Erbauer Charles Garnier. Seit der Eröffnung der Opéra Bastille im Jahre 1989 wird die Opéra Garnier hauptsächlich für Ballettaufführungen des hauseigenen Ballettensembles Ballet de l'Opéra de Paris genutzt, führt aber nach wie vor auch klassische Opern auf.

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