Die Bakchen

Dionysos kommt nach Theben, um von der Stadt seine Anerkennung als Gott zu fordern. Als Pentheus, der Herrscher Thebens, sich der fanatischen Gefolgschaft des Gottes, den Bakchen, nähert, wird er von ihnen zerrissen. Seine Mutter Agaue hält mit seinem Kopf als Trophäe triumphalen Einzug in der Stadt, Sinnbild für den Einbruch des Irrationalen in eine rationalisierte Welt.

Programm und Besetzung

Dionysos: Franz Pätzold
Pentheus: Felix Rech
Agaue: Sylvie Rohrer
Kadmos: Martin Schwab
Teiresias: Hans Dieter Knebel
Chorführer: Markus Meyer
Chor: Justus Pfankuch, Sam Michelson, Yannik Stöbener, Jeanne-Marie Bertram, Aleksandra Corovic, Felicitas Franz, Zelal Kapcik, Anna Kiesewetter, Maren Streich, Andreas Gaida, Pascal Groß, Sören Kneidl, Elias Krischke, Philipp Quell, Tobias Resch
Violine 1: Antonia-Alexa Georgiew
Violine 2: Nikolai Tunkowitsch (Violine)
Viola: Lena Fankhauser
Cello: Melissa Coleman
Schlagwerk: Katelyn King
Bass: Christian Wendt


nach der Regie von: Ulrich Rasche
Kompostion und musikalische Leitung: Nico van Wersch
Kostüme: Sara Schwartz
Mitarbeit Bühne: Sabine Mäder
Choreinstudierung: Toni Jessen, Jürgen Lehmann
Licht: Friedrich Rom
Video: Sophie Lux
Dramaturgie: Sebastian Huber

 

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Oktober 2019
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Burgtheater

Am 14. März 1741 überließ Kaiserin Maria Theresia dem Theaterunternehmer Selliers ein neben der Hofburg leerstehendes Ballhaus zur Verpachtung an Schauspielertruppen. Ihr Sohn Joseph II. stellte es 1776 per Dekret als "Teutsches Nationaltheater" unter die Administration des Hofes. Damit begann die Glanzzeit der deutschsprachigen Schauspielkunst in Wien. Seit 1794 trägt das Theater den Namen "K.K. Hoftheater nächst der Burg". Es erlebte eine erste Blütezeit unter Direktor Joseph Schreyvogel (von 1814 bis 1832), der sich besonders um die Pflege der Weimarer Klassik bemühte und Franz Grillparzer an die Burg holte. Ein wichtiger Reformator des Hauses wurde Heinrich Laube (künstlerischer Leiter von 1849 bis 1867). Mit seinem literarisch anspruchsvollen Spielplan kam ein grandioses Schauspielerensemble an die Burg. "Diese Schauspieler spielen ihre eigene Situation in dieser Stadt, die eine einzigartige, vollkommen scheinhafte und dabei großartige ist." (Hugo von Hofmannsthal). Das berühmte Ensemble war und ist die wichtigste Konstante des Theaters.

Nach 130 Jahren Spielbetrieb wurde am 14.10.1888 - nach vierzehnjähriger Bauzeit - das neue Theaterhaus von Gottfried Semper und Karl Hasenauer am Ring eröffnet. Als erster elektrisch beleuchteter Monumentalbau erregte das Gebäude beachtliches Aufsehen - wenngleich bühnentechnische und akustische Mängel auftraten, die erst 1897 beseitigt wurden. Das ehemalige Hoftheater wurde der Verwaltung des Staates übergeben. Obwohl das Haus seit 1919 einfach "Burgtheater" heißt, hat sich an seiner Stirnseite ebenso wie an der Rückseite die alte Aufschrift "K.K. Hofburgtheater" unversehrt erhalten.

By Thomas Ledl - Own work, ©
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