Authentic Mongolia
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15 herausragende Künstler aus der Mongolei präsentieren ein außergewöhnliches Konzert im Musikverein, das traditionelle Musikformen und UNESCO-geschütztes Kulturerbe mit klassischem Repertoire verbindet. Der erste Teil widmet sich mongolischen Instrumenten, Gesangstechniken und Tänzen, während der zweite Teil internationale Meisterwerke und Solovorstellungen etablierter Künstler zeigt. Das Programm verspricht einen einzigartigen musikalischen Abend, der Tradition und Moderne vereint.
Programm und Besetzung
Interpreten:
Munkhbat, Gesang
D. Shinetsog, Gesang und Morin Khuur (Pferdekopfgeige)
Ch. Munkh-Erdene, Yatga (mongolische Bogen-Zither)
D. Davaasuren, Khulsan Khuur (Mundharfe), Limbe und Gesang
O. Tumurkhuyag, Morin Khuur (Pferdekopfgeige)
M. Bat-Ulzii, Morin Khuur (Pferdekopfgeige)
Ts. Ankhbayar, Morin Khuur (Pferdekopfgeige)
M. Munkhbat, Morin Khuur (Pferdekopfgeige)
E. Nomin, Tanz
B. Sharav, Tanz und Musik
O. Uuganbayar, Choreografie
A. Tushigt, Klavier
B. Oyungerel, Klavier
B. Enkhnaran, Gesang
A. Otgonbold, Gesang
Programm:
Authentic Mongolia – Eine musikalische Reise in die Seele der Mongolei
Traditionell:
Melodie für Tsuur und Khoomei
Der Rhythmus der Maultrommel
Bielgee-Tanz
Die vier Jahreszeiten (Mongolisches Langlied)
Duett für Morin Khuur und Altai Yatga
Schicksal der Frauen
Lobpreis des Altai
– Pause –
Sh. Ulziibayar – Rhapsodie
Frédéric Chopin – Walzer für Klavier in As-Dur, Op. 42
N. Jantsannorov / Traditionell – Silk Pattern
Giacomo Puccini – Rodolfos Arie aus der Oper „La Bohème“
B. Munkhbold – Konzert für Yatga
B. Sharav – They Call It Autumn (Romanze aus der Mongolei)
Giacomo Puccini – Arie aus der Oper „Madame Butterfly“
Sh. Ulziibayar – Konzert für Morin Khuur (Pferdekopfgeige)
D. Tuvshinsaikhan – Vanli
Kh. Altangerel – Snow Cranes
Sh. Ulziibayar – Konzert – 1. Satz
Astor Piazzolla – Fuge; arrangiert für Morin Khuur Quartett
B. Sharav – Mongolische Steppe
Musikverein Brahms-Saal
Lange Zeit hieß er nur der „Kleine Musikvereinssaal“, bis er 1937, zur 125-Jahr-Feier der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien, den Namen erhielt, der seiner Bedeutung ganz entspricht: Brahms-Saal. Johannes Brahms trat nicht nur persönlich in diesem Raum auf, er stand auch hinter dem ersten Konzert, das hier stattfand. Clara Schumann gab es am 19. Jänner 1870. Die Maßstäbe, die damit gesetzt wurden, gelten bis heute. Der Brahms-Saal ist einer der stärksten Anziehungspunkte für die weltbesten Kammermusikensembles und Liedsänger geblieben.
Mit knapp sechshundert Plätzen ist der Saal prädestiniert für die intimen Seiten klassischer Musik. Der Klang des Raumes spielt dabei auf ideale Weise mit: Der Brahms-Saal – 32,50 Meter lang, 10,30 Meter breit und 11 Meter hoch – verfügt über eine ähnlich brillante Akustik wie der Große Musikvereinssaal.
Als ein „wahres Schatzkästlein“ beschrieb man den Kleinen Musikvereinssaal, als das Musikvereinsgebäude 1870 eröffnet wurde. Man fand sogar, dieser Saal verdiene womöglich noch mehr Bewunderung als der Große Musikvereinssaal: „Fast möchte man ihm den Preis zuerkennen in seiner Ruhe und einfachen Erhabenheit …“ Dass Theophil Hansen mit dem Brahms-Saal ein architektonisches Meisterstück des Historismus gelungen war, ist evident. Die „griechische Renaissance“, der er sich mit Anspielungen ans klassische Hellas verschrieb, macht diesen Saal tatsächlich zu einem Tempel der Kammermusik.
1993 wurde der Brahms-Saal einer umfassenden Renovierung unterzogen. Dabei griff man auf Originalentwürfe aus dem Kupferstichkabinett der Akademie der Bildenden Künste Wien zurück. Sie machten es möglich, die originale Farbgebung des Musikvereinsarchitekten Hansen zu rekonstruieren: grüne Wände, rote Säulen und viel Gold.Als der Brahms-Saal 1993 so der Öffentlichkeit übergeben wurde, schrieb eine Wiener Tageszeitung: „Um nicht zu viel zu versprechen, es ist der schönste, prunkvollste, repräsentativste Kammermusiksaal geworden, den unsereins irgendwo auf der Welt kennt.“

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